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Entorhinale Rinde | ||||
| Entorhinalis-Kortex | ||||
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Mediale Ansicht des menschlichen Gehirns mit Brodmann-Arealen. Die Bereiche 28 und 34 entsprechen dem entorhinalen Kortex | ||||
| Synonyme | ||||
| Latein | Region entorhinalis[1][2] Bereich entorhinalis[2] | |||
| Daten | ||||
| Komponenten | ventraler entorhinaler Bereich (28) Bereich entorhinalis dorsalis (34) | |||
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Das entorhinaler Kortex oder Kortex entorhinalis[3][4] ist ein Gebiet in der Gehirn. Es ist ein Kortexbereich im medialen Schläfenlappen das grenzt an die Hippocampus. Es enthält Brodmann-Gebiete 28 (Bereich entorhinalis ventralis) und 34 (Bereich ventralis dorsalis).[5] Es verbindet den temporalen Kortex durch die subiculum mit Schaltkreisen im Hippocampus. Der Bereich ist wichtig für die Verschlüsselung (Prägung) und Speicherung von Informationen im Langzeitgedächtnis.
In diesem Kortex befinden sich die sogenannten Gitterzellen. Diese in einem Raster angeordneten Zellen helfen dabei, Ihre relative Position auf einer zweidimensionalen Karte zu bestimmen. Sie dienen als Hilfe zur persönlichen Navigation. Jeder Schritt, den Sie machen, wird in diesen Zellen verfolgt, indem Sie die Aktivität auch im Raster etwas weiter in die gleiche Richtung verschieben. Die Bedienung könnte man mit der eines internen Schrittzählers vergleichen. Mit Hilfe dieser Zellen wird so eine Art interne Straßenkarte erstellt, die voraussichtlich einen Kreis von einigen hundert Metern um den Startpunkt herum umfasst. Es wird vermutet, dass diese Zellen auch bei der Raumwahrnehmung und abstrakteren Orientierungsformen, etwa bei der Stereometrie, eine Rolle spielen.
Literatur Referenzen
- ↑Kahle, W., Steen, F.J. van der & Steen, J. C. vander (1996). Sesamatlas der Anatomie. Teil 3: Nervensystem und Sinne. (13. Auflage). Baarn: Bosch & Keuning.
- ↑ einbZilles, K. & Rehkämper, G. (1994). Funktionelle Neuroanatomie. Lehrbuch und Atlas (2. Auflage). Berlin/Heidelberg/New York: Springer-Verlag.
- ↑Nieuwenhuys, R., Voogd, J. & Huizen C. van (1978). Das zentrale Nervensystem des Menschen. Eine Zusammenfassung und ein Atlas. Berlin/Heidelberg/New York: Springer-Verlag.
- ↑Föderatives Internationales Komitee für anatomische Terminologie (FICAT) (2005). Terminologie Histologica. Internationale Begriffe für Humanzytologie und Histologie. Philadelphia/Baltimore/New York/London/Buenos Aires/Hongkong/Sydney/Tokio: Wolter Kluwers-Lippincott Williams & Wilkins.
- ↑Brodmann, K. (1909). Vergleichende Localizationslehre der Großhirnrinde in ihren Prinzipien dargestellt auf Grund des Zellenbaues. Leipzig: Bericht von Johann Ambrosius Barth.
- Mieras, M. (2007) Bin ich das? Neue Amsterdamer Verlage
