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Eric Ketelaar

Professor Doktor. DR. Frederick Cornelis Johannes (Eric) Ketelaar (Amsterdam, 31. Januar1944) war mal Generalstaatsarchivar und Professor für Archivwissenschaft

Biografie

Ketelaar schloss 1967 sein Studium des öffentlichen Rechts in Leiden ab. Ab 1967 war er dann Lehrer und ab 1. November 1969 kommissarischer Direktor der Staatsarchivschule; Er konnte kein effektiver Direktor werden, da er kein Diplom als Archivoffizier hatte, so dass der Generalstaatsarchivar mr. A.E.M. Ribberink (1927-2013) blieb nominell Direktor. 1972 erwarb er sein Archivardiplom an der Staatsarchivschule zu Den Haag. 1978 promovierte er an der Universität Leiden cum laude Alte dingliche Rechte in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. 1980 wurde er stellvertretender Generalstaatsarchivar, 1984 Staatsarchivar in der Provinz Groningen und ab 1. Januar 1989 Generalstaatsarchivar als Nachfolger von Ribberink. Er blieb bis 1997 bei der ARA und blieb bis 2002 dem Staatsarchiv verbunden. Bei seiner Abreise hat der Nationalarchive die sogenannte Wasserkocher Vortrag einstellen.

1991 war Ketelaar Initiator des Project Introduction of Shortening Transfer Period (PIVOT), in dem insbesondere die Auswahl für die Vernichtung von Archivdokumenten aus einer anderen Perspektive gewürdigt wurde. Insbesondere aufgrund der Diskussion, die auf einen Artikel von Prof. Dr. P.W. Klein, der Vorsitzende der Niederländischer Historischer Verein ("Gegen die Trübsal blüht die Geschichte" in NRC Handelsblad vom 9. November 1991) geriet dieses PIVOT-Verfahren und die Archivauswahl in das (wissenschaftliche) Interesse.

Von 1992 bis Anfang 2002 war Ketelaar nebenberuflich Professor für Archivwissenschaft in Leiden. Ab 1997 war er Professor für Archivwissenschaft an der Universität Amsterdam bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2009. Bei seiner Pensionierung wurde ihm von Kollegen eine Sammlung angeboten.

Privat

Zusammen mit seiner Frau Els Ketelaar-de Vries Reilingh veröffentlichte Ketelaar mehrere Werke.

Literaturverzeichnis

Archivwissenschaft

  • (mit AG van der stör), „Wissenschaftlicher Rückstand der Staatsarchive?“, in: Historischer Spiegel 3 (1968), p. 621-627.
  • Inventar der Archive des Studentenkorps der Universität Leiden, 1799-1839 und des Vis Unita Fortior Corps, 1839-1846. [Z.S.], 1975.
  • Gesetze und Vorschriften zur Archivierung und Verwaltung von Aufzeichnungen. Eine RAMP-Studie mit Leitlinien. Paris, 1985.
  • Législation et réglementation en matière d'archives et de gestion of documentation. Une étude RAMP begleitet die Prinzipien der Direktoren. Paris, 1986.
  • Inventar der Archive der Gesellschaft zur Ausbeutung der Ungeteilten Munnikeveen (1583), 1782-1973. Groningen, 1988.
  • Gegenstand der Archivwissenschaft. Leiden, 1993 (Eröffnungsrede).
  • Anmelderecht. Holz, 1996-.
  • Das Archivbild. Gesammelte Aufsätze. Hilversum, 1997.
  • Archivierung und Archivierung. Amsterdam, 1998 (Antrittsrede).

Geschichte

  • Alte dingliche Rechte in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Leiden, 1978 (These).
  • (mit seiner Frau E.A. Ketelaar-de Vries Reilingh) Intelligentes Engagement. 50 Jahre Gesellschaft für kulturelle Zusammenarbeit 1929-1979. Den Haag, 1979.
  • Drifts, Gassen, Alleen. Straßennamen in Haren. Groningen, 1990.
  • (mit seiner Frau E.A. Ketelaar-de Vries Reilingh) Holland bei Ann Arbor. 50-jähriges Jubiläum der niederländischen Gastprofessur an der University of Michigan. Eine Partnerschaft zwischen der Royal Netherlands Academy of Arts and Sciences und der University of Michigan. [Ann Arbor], 2001.
  • Heerlickheyden im Land von Fransma. Vierzehnte Fransma-Vorlesung. Appingedam, 2005.

Literatur

  • Archive auf dem Spiel. Ein Shawlman-Anzug für Eric Ketelaar bei seiner Emeritierung als Professor für Archivwissenschaft an der Universität Amsterdam am 28. Mai 2009. Präsentiert von Dozenten-Forschern der Archiefschool. Den Haag, 2009.