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Eric Suy

Eric Suy (Gent, 15. August 1933 - 7. September 2020) war ein belgischer Rechtsanwalt, spezialisiert auf internationales Völkerrechtund Diplomat.

Werdegang

Suy studierte Rechtswissenschaften an der Universität Gent und machte weiterführende Studien in Genf und Wien, wo er in Politikwissenschaft promovierte. 1963 wurde er Dozent an der Katholische Universität Löwen (KUL), der auf Widerstand des Professorenkorps stieß, da er kein ehemaliger Student der Universität war. 1967 begann Suy im Kabinett des Ministers für europäische Angelegenheiten zu arbeiten, Renaat van Elslande. Von dort aus wechselte er in das Kabinett für auswärtige Angelegenheiten des Außenministers Pierre Harmel.

1969 und 1972 nahm er an der Jahresversammlung der Vereinte Nationen wo er auf den Generalsekretär aufmerksam wurde Kurt Waldheim. Von diesem wurde er 1973 zum stellvertretenden Generalsekretär als Spezialist für internationales Völkerrecht ernannt. Diese Position hatte er bis 1983 in New York inne, bevor er nach Genf wechselte, wo er vier Jahre lang Generaldirektor des Europabüros der Vereinten Nationen war. 1987 kehrte er nach Flandern zurück und wurde Kabinettchef des flämischen Außenministers. Paul Deprez. Im folgenden Jahr wurde er als Professor für Völkerrecht an die KUL berufen. Zwischenzeitlich blieb er auch international tätig. 1991 reiste sie als Delegierte des UN-Generalsekretärs im Zusammenhang mit der Kurdenfrage in den Irak. 1998 ging Suy in den Ruhestand und wurde Vorsitzende der Serviceorganisation VTB-VAB. So blieb er bis 2005.

flämisch gesinnt

Suy war flämisch gesinnt und war Mitglied der N-VA. Aber auch innerhalb der damaligen Zeit pflegte er gute Kontakte Vlaams Blok. Im Jahr 2004 wurde er beispielsweise vom Vlaams Blok als unabhängiger Experte innerhalb der Flämisches Friedensinstitut. 2012 wurde er für die N-VA in den Stadtrat seiner Heimatstadt gewählt Knokke. Er diente bis 2013, als er 80 Jahre alt wurde.