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Erich Opitz (Graz, 6. März1912 – Klagenfurt, 28. Dezember2001) war ein österreichischKomponist, Musikpädagoge und Dirigent.
Lebenszyklus
Opitz, Sohn eines Kinderarztes in Graz, studierte Rechtswissenschaften und promovierte in Rechtswissenschaften. Aber seine große Liebe und Leidenschaft galt der Musik. Zum Beispiel ein Studium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst im Graz und in Wien (Klavier, etw. leiten und Komposition) bei Daxberger, Kroemer und Joseph Marx. Er wurde Lehrer an der Musikschule in Wien. Während der Zweiter Weltkrieg er wurde zurückhaltend und landete in englischer Kriegsgefangenschaft. Nach dem Krieg wurde er Lehrer bei der Gründung der Kärntner Landeskonservatorium im Villach. Bald kam er zum Hauptgebäude der of Kärntner Landeskonservatorium im Klagenfurt wo er bis 1979 blieb Musiktheorie und unterrichtete Klavier.
Er arbeitete auch als Musikkritiker für die Tageszeitung Kärtner Tageszeitung, für das Magazin Die Brücke und die veröffentlichte Wochenzeitung Kirchenzeitung. Opitz berichtete über Konzerte in der gesamten Region Klagenfurt und Villach, über das Festival "Musikforum" in Viktoria und auch über das Festival Kärntner Sommer (Sommer in Kärnten) im Ossiach. Er begeisterte sich für zeitgenössische Musik und war regelmäßiger Gast im Ausland, zum Beispiel in Luxemburg und Metz. Opitz war Vorsitzender der Österreichischen Gesellschaft für Neue Musik (ÖGZM) und hat für junge Komponisten gearbeitet und sie zu neuen Werken motiviert.
1951 wurde ihm der Joseph-Marx-Preis des österreichischen Landes Steiermark verliehen.
Wissenswertes
In Klagenfurt wurde eine Straße nach ihm benannt, der "Erich-Opitz-Weg".
Kompositionen (Auswahl)
Arbeiten für eine Konzertband
- Festliche Musik
- Sinfonietta, für Blasorchester
Messen und andere Kirchenmusik
- 1984ave maris stella, Motette für gemischten Chor - Uraufführung: 18. März1984 im Kongresshaus Villach bei der a cappella chor Villach
- Choralkantate "Das ist der Tag....", Kantate[1]
- vermasseln, für gemischten Chor, Orgel und Blasinstrumente
Kammermusik
- 1956Bläserquintett
- 1969Sonatine a cinque
- 1970Epigramm
- Bärentanz, für drei Klarinetten
- Sonatine, für Horn und Klavier
- Sonatine, für Trompete und Klavier
Arbeiten für Gitarre
- 1978Tre Pezzi
pädagogische Arbeiten
- Studien, für Fagott
Veröffentlichungen
- Internationale Begegnung mit Zeitgenössischem., in: Kärntner Tageszeitung [Klagenfurt] 29.11.1981
- Die neuen Entwicklungen des Zeitgenössischen. in: Kärntner Tageszeitung [Klagenfurt] 23.12.1981
- Metz: Am Pulsschlag des Zeitgenössischen., in: Kärntner Tageszeitung [Klagenfurt] 03.01.1988
Literaturverzeichnis
- Wolfgang Suppan, Armin Suppan: Das Neue Lexikon des Blasmusikwesens, 4. Auflage, Freiburg-Tiengen, Blasmusikverlag Schulz GmbH, 1994, ISBN 3-923058-07-1
- Orchesterkatalog zeitgenössischer österreichischer Komponisten, Wien: sterreichsicher Komponistenbund, 1982.