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Erich Priebke | ||||
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| Geboren | 29. Juli1913 Hennigsdorf, Königreich Preußen, Deutsches Kaiserreich | |||
| Verstorben | 11. Oktober2013 Rom, Italien | |||
| Landschaft | ||||
| Teil | Allgemeine SS | |||
| Dienstjahre | 1933 - 1945 | |||
| Rang | SS-Hauptsturmführer | |||
| Einheit | SS Gestapo | |||
| Schlachten/Kriege | Zweiter Weltkrieg | |||
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Erich Priebke (Hennigsdorf, 29. Juli1913 – Rom,[1]11. Oktober2013) war ein DeutscheSS-Mann und Kriegsverbrecher.
Biografie
Priebke war beteiligt an der Massaker in den Ardeatine-Höhlen in der Nähe Rom. In diesem Fall 335 Italienisch Zivilisten, darunter 75 Juden, ermordet als Vergeltung für den Tod von 33 deutschen Soldaten, die vom Widerstand getötet wurden. Auch der Deutsche war an diesem Massaker beteiligt Karl Hass besorgt.
Nach dem Krieg wurde er in den Nordosten von Italien von den Briten gefangen genommen, aber er entkam 1946. Zwei Jahre später kam er in Argentinienwo er jahrzehntelang frei herumlaufen konnte. 1994 wurde er durch eine Fernsehsendung des amerikanischen Senders verfolgt ABC, kurz nachdem ABC einen weiteren Nazi aufgespürt hatte: Reinhard Kopps. Kopps sei ein Reporter Sam Donaldson über Erich Priebke. Priebke gab daraufhin Donaldson ein Interview.[2] Als Ergebnis dieser Sendung wurde ein Haftbefehl gegen ihn ausgestellt und er wurde Hausarrest bei ihm zu Hause im Skigebiet Barilochewo er seit 1949 lebte.
Er wurde schließlich am 20. November 1995 von Argentinien an Italien ausgeliefert. 1998 wurde er a lebenslange Freiheitsstrafe verurteilt. Im März 1999 schrieb seine Frau Alice Stoll an den damaligen italienischen Präsidenten: Oscar Luigi Scalfaro ein Brief, in dem sie Anmut von ihrem Mann erbeten. Im März 2004 wurde eine Gruppe von Nazi-Sympathisanten Priebke wurde noch mit Begnadigung entlassen, was jedoch fehlschlug. Er war damals der älteste Gefangene in Europa.
Im Sommer 2005 gab es Aufsehen, als sich herausstellte, dass Priebke Urlaub in einer Villa am italienischen See machte Lago Maggiore und deshalb nicht im Gefängnis. Aufgrund der heftigen Reaktionen musste sein Urlaub abgebrochen werden. Im Juni 2007 wurde Priebke in Rom erneut unter Hausarrest gestellt, nachdem ihm einige Freiheiten eingeräumt worden waren. Er durfte zum Beispiel in die Kanzlei seines Anwalts gehen Paolo Giachini Übersetzungsarbeit leisten. Dies führte zu heftigen Protesten vor der Anwaltskanzlei, woraufhin der Richter erneut den Hausarrest verhängte.
Im Juni 2010 war die Rede davon, dass er für die Wahlen der SPD im Deutschland zu Bundespräsident Ausgewählt werden. Im Oktober 2010 wurden trotz vieler Proteste einige seiner Bewegungseinschränkungen durch den Hausarrest aufgehoben. Am 29. März 2011 wurde Priebke vom italienischen Wochenmagazin fotografiert oggi für ein Restaurant in Rom, was darauf hindeutete, dass der Hausarrest gebrochen war.[3] Priebke durfte trotz Hausarrest nach draußen gehen. Im Juli 2013 kam es anlässlich seines 100. Geburtstags zu einem Aufstand.[4] Priebke starb wenige Monate später, am 11. Oktober 2013, in Rom.[5] Es gab wieder Aufruhr, weil Argentinien nicht zulassen wollte, dass er (zusammen mit seiner Frau) in Argentinien begraben wird.[6] Am Ende wurde beschlossen, Priebke an einen geheimen Ort „irgendwo zwischen Italien und Deutschland“ zu stellen.[7]Nach dem Tod von Priebke senior nannte Sohn Jorge seinen Prozess "Judentäuschung". Er betrachtete seinen Vater als Opfer.[8]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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