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Ernst Midy (Brüssel, 20. August1877 – Heide-Kalmthout, 1938) war ein belgischer Maler, der zu den Molse-Schule.
Biografie
In den Jahren 1898 und 1901 nahm Midy erfolglos am Wettbewerb um den Rom-Preis für Malerei teil.
Er lebte vor dem Ersten Weltkrieg in Mol und setzte sich für die Gründung einer Zeichenschule ein, die Ende 1902 realisiert wurde. Er selbst war von 1904 bis 1914 Direktor. Ihm folgte Leon Dekoninck.[1]
Midy malte Landschaften, Dorfszenen, Figuren, Porträts und bäuerliche Interieurs mit Figuren wie Jungfern oder Müttern an der Krippe.
Midy hatte sein Atelier in der Boerestraat an der Sluis (Mol).
1907 nahm er mit „Naar de Wiese. Sluis“, „Sommerabend“ und „Nachmittagssonne“. Ziel dieser Ausstellung war es, Mol als Zentrum einer Kempener Malschule bekannt zu machen (Molse-Schule).
der Maler Edgar Farasyn (1858-1938) war ein enger Freund von Ernest Midy. Er besuchte ihn regelmäßig und malte Kempener Landschaften.
Er wohnte in der Kerkhofstraat 12 in Mol. Nach dem Ersten Weltkrieg lebte er jedoch in Heide Ruhe. Er ist in Kalmthout begraben.
Ausstellungen
- 1903, Antwerpen (Kon. Maatschappij van Encouragement van Schone Kunsten), Ausstellung Aquarelle – Pastelle – Radierungen – &a („Der weiße Bauernhof in Heide“; Pastell)
- 1907, Mol, Internationale Kunstausstellung
- 1999, Retrospektive in der Kirche Saint Aldegondis in As
- 1999, Städtische Akademie der Schönen Künste, Turnhout.
- 2003, Retrospektive im CC. Das Gästehaus in Aarschot.
- 2007, Malerdörfer in den Kempen: Die Molseschule, Museum Kempenland, Eindhoven.
- 2007, 100 Jahre Malschule Molse, Jakob-Smits-Museum, Mol
Museen
- Eindhoven, Kempenland-Museum
- Mol, Jakob-Smits-Museum
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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