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Erratum
Beispiel für ein Erratum

Erratum (pl. Fehler) ist ein Latein Wort das falsch meint. Der Begriff bezieht sich auf Druckfehler bei Texten. Das Wort Berichtigung (was verbessert werden sollte; pl. korrigierend) weist nicht auf einen Fehler des Druckers oder Verlags, sondern des Autors selbst hin.[1] Wenn nach dem Drucken Fehler entdeckt werden, kann eine Liste mit Korrekturen in das Buch aufgenommen werden. Damit kann der Leser den Text von Hand korrigieren.

Stellt sich nach dem Drucken heraus, dass Informationen im Text fehlen, kann dieser Mangel auch mit Hilfe einer Beilage behoben werden. Dies wird ein Nachtrag (die ergänzt werden müssen; pl Nachträge) erwähnt.

Ein solcher Fehler kann verschiedene Ursachen haben.

  • Der Autor hat in Skript einen Fehler gemacht, den die Setter wurde übernommen.
  • Beim Platzieren ist ein Fehler aufgetreten.

Da über der Liste "Errata" steht, wird ein solches Stück Papier auch genannt Fehler erwähnt. Das Einlegeblatt wurde früher auch als "castigatio erratorum" (Bereinigung von Druckfehlern), "errata sic corrigito" (Korrektur der Druckfehler wie folgt), "mendule huius opusculi" (Mängel dieses Werkes) und die aufwendige "ut paucula vicia ." bezeichnet in impressione commissa calamo possint emendari" (damit die wenigen Druckfehler mit der Feder korrigiert werden können). In der Vergangenheit wurde im Niederländischen der Begriff "Korrekturnotiz" verwendet.

Heutzutage sind solche Fehler aufgrund aller Arten von elektronischen Werkzeugen, wie beispielsweise der Rechtschreibprüfung, seltener. Es gibt auch weniger Fehler beim Tippen, weil ein Text oft Typoskript wird digital geliefert. Fehler wie das versehentliche Umdrehen von Buchstaben sind mit aktuellen Satztechniken nicht mehr möglich.

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