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Eschweiler-Clarke-reactie

Das Eschweiler-Clarke-Reaktion, ebenfalls Eschweiler-Clarke-Methylierung genannt, ist ein chemische Reaktion mit denen zwei bzw. eins Methylgruppen an der ersetzt werden Stickstoffatom eines primären bzw. sekundär Amin. Somit ergibt die Reaktion ein tertiäres Amin. Sie ist nach dem deutschen Chemiker benannt Wilhelm Eschweiler (1860-1936), die sie 1905 beschrieb, und die Brit Hans Thacher Clarke (1887-1972), der 1933 den Reaktionsmechanismus ausarbeitete.[1][2]

Bei der Reaktion wird ein Überschuss verwendet Ameisensäure und Formaldehyd:

Eschweiler-Clarke-Reaktion

Mechanismus

Dies ist der Reaktionsmechanismus der Eschweiler-Clarke-Methylierung eines primären Amins:

Mechanismus Eschweiler-Clarke-Reaktion

In einem ersten Reaktionsschritt bildet sich Formaldehyd mit dem primären Amin a imin unter Wasserspaltung. Das Imin wird durch Ameisensäure hergestellt protoniert zum Stickstoffatom, nach dem a Hydrid-ion ​​wird übertragen und Kohlendioxid Entkam. Dadurch entsteht ein sekundäres Amin. Dieses wird dann in gleicher Weise ein zweites Mal methyliert.

Nr. entsteht bei der Eschweiler-Clarke-Reaktion quartäre Ammoniumsalze weil mit dem tertiären Amin kein Imin mehr gebildet werden kann.

Die Eschweiler-Clarke-Reaktion ist a reduzierendAlkylierung von Aminen und ist eine Variante des Leuckart-Wallach-Reaktion. Ameisensäure ist das Reduktionsmittel (sie liefert das Hydrid) und wirkt auch als Lösungsmittel für das Reaktionsprodukt. Formaldehyd liefert es Kohlenstoffatom der Methylgruppen. Heutzutage werden auch andere Reduktionsmittel verwendet, darunter Natriumborhydrid, Natriumcyanoborhydrid, Formamid, oder Wasserstoffgas in Kombination mit a Katalysator.[3] Die Eschweiler-Clarke-Reaktion ist beispielsweise ein weit verbreiteter Schritt in der Wirkstoffsynthese Sibutramin oder Mirtazapin. Es kann auf komplexe, zyklische oder nichtzyklische Amine angewendet werden und die Reagenzien sind kostengünstig.

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