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Ethnarch (Altgriechischἐθνάρχηςethnarches, zündete. „Herrscher einer Nation“) ist einer der königlichen Titel, die für römische Vasallenkönige in der frühen Kaiserzeit verwendet wurden. Ein Ethnarch hatte ein geringeres Ansehen als Vasallenkönige, die den Titel "König" trugen (βασιλεύςbasileus) durften tragen, aber höher als Vasallenkönige mit dem Titel 'tetrarch' (τετράρχηςTetrarchen).
Einige Beispiele für Vasallenkönige mit dem Titel 'Ethnarch' sind:
- der jüdische Hasmonäer Vasallenkönig Hyrkanos II, die den Titel erhielt von Julius Caesar, nach dem Antipater war ihm mit seinen jüdischen Truppen in Ägypten zu Hilfe gekommen (48 v.Chr.)
- Herodes Archelaos, die nach dem Tod von Herodes der Große (4 v.Chr.) übernahm die Kontrolle über einen Teil des jüdischen Landes. Kaiser August versprach ihm, wenn er sich als fähiger Monarch erwies, würde er später den Titel »König« tragen.[1] Dazu kam es nicht: Nach zehnjähriger Amtszeit wurde Archelaus wegen Missständen seines Amtes enthoben.
Nüsse
- ↑Flavius Josephus, Ameise 17, 11.4