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Eventius

eventius ist der Name eines - wahrscheinlich fiktiven - Heiligen im katholische Kirche.

Eventius wird im Zusammenhang mit dem – vermutlich ebenso fiktiven – Martyrium des Papst Alexander II 115. Das Fest des Alexanders und der Heiligen Eventius und Theodulus ist am 3. Mai.

Legende

Die Legende (aufgenommen im 13. Jahrhundert Legende Aurea) berichtet, dass Alexander viele Mitglieder des römischen Adels zum Christentum bekehrte. Darunter war auch ein gewisser Hermes. Er wurde mit seinem gesamten Haushalt, bestehend aus 2250 Personen, getauft. Also ließ der Gouverneur namens Aurelian Alexander in den Kerker werfen.

Dort geschahen viele Wunder, und irgendwann kam ein Engel in Gestalt eines kleinen Kindes und begleitete ihn aus dem Gefängnis zum Haus des Kommandanten Quirinus, wo Hermes eingesperrt war. Dort heilte er unter anderem Quirinus' Tochter Balbina. Dies führte zur Bekehrung des Quirinus zum Christentum.

Dann befahl Alexander seinen Priestern Eventius und Theodulus, all diese Leute zu taufen.

Als Aurelian davon erfuhr, ließ er Quirinus und Hermes töten und alle Gefangenen, einschließlich Balbina, ins Meer werfen. Quirinus und balbina wurden später heiliggesprochen.

Aurelian ließ Alexander dann foltern und zusammen mit Eventius in einen Ofen werfen. Auch Theodulus schloss sich ihnen an, aber die Flammen taten ihnen nicht weh. Sie kamen gesünder aus dem Ofen, als sie hineingegangen sind. Dann wurden Eventius und Theodulus enthauptet und Alexander zu Tode gefoltert.

Es ertönte jedoch eine Stimme, die sagte, dass für die Märtyrer die Tore zum Paradies und für Aurelian die Tore zur Hölle geöffnet wurden, worauf dieser zu Boden fiel, sich erschrocken die Zunge abbiß und gleich darauf starb.

Externe Quelle