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Everardus Witte | ||||
Miniatur gigant Everardus zeigen | ||||
| Titel | Bruder | |||
| Religion | katholische Kirche | |||
| Platz | Kloster der Minderen Brüder, megen | |||
| Auftrag | Franziskaner | |||
| Echter Name | Jan Witte | |||
| Spitzname | Der heilige Bruurke | |||
| Geburtsdatum | 25. Juli 1868 | |||
| Geburtsort | Horn NH | |||
| Sterbedatum | 22. Dezember 1950 | |||
| Ort des Todes | megen | |||
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Everardus Witte, geboren als Jan Witte (Horn, 25. Juli1868 - megen, 22. Dezember1950) war Bruder im Kloster der Brüder in Megen. Sein Spitzname ist Der heilige Bruurke.
Biografie
Jan Witte war in seiner Jugend Messdiener und Akolyth in dem St. Laurentius-Kirche zu Alkmaar. Er wollte Priester werden und wurde dazu im Priesterseminar ausgebildet. Dies erwies sich als zu schwierig, und so wurde er Schüler am Gymnasium der Franziskaner zu Venray. Auch diese Ausbildung ist gescheitert. Er ging als Bäckerhand und in 1886 er war bei einem Maler in der Lehre Alexander Klasener.
Er wollte sich jedoch dem religiösen Leben widmen und so handelte er he 8. November1891 im Franziskanerkloster alverna. Von da an ging er als Bruder Everardus durchs Leben. 1899 wurde er zu den Franziskanern in Megen versetzt. Hier wurde er Portier und Anstreicher. Er malte für die Klosterkirche und für die Kirche des Klarissenklosters Megense St. Josephsberg. Für kurze Zeit arbeitete er als Pförtner in Klöstern in Wörden und te Heerlen, wurde dann aber nach Megen zurückverlegt. 1929 stürzte er und wurde Invalide, was bedeutete, dass er nur leichte Arbeiten verrichten konnte.
Hingabe: Der heilige Bruurke
Schon vor seinem Tod war er bekannt als Der heilige Bruurke und sie kamen und betrachteten ihn als die Personifikation des Gebet. Nach seinem Tod boomte die Verehrung des Heiligen Bruurke, teilweise angeregt durch eine Radiosendung und einen Artikel in der Katholische Illustration von 1953. Auch der Pfarrer und der Bürgermeister von Megen trugen zur Verbreitung seiner Popularität bei. Unmittelbar nach der Radiosendung wurde die erste Gebetserhörung gemeldet und die Zahl der Antworten auf Gebete stieg 1954 auf 1.463. Diese wurden per Postkarte gemeldet. Auch jetzt kommen noch Leute für sie Intentionen zum Heiligen Bruurke, oft indem man sie auf eine Notiz schreibt, die dann in den Ärmel von Everardus' Bildnis auf dem Grabdenkmal in der Franziskanerkirche gesteckt wird. Die Bereitstellung von Wohnhilfe ist eine der am häufigsten gestellten Fragen an diese heilige Person.
Trotzdem wurde Everardus nie heiliggesprochen oder selig gesprochen.
Benennung
1959 wurde in der Laurentiuskerk in Alkmaar die Akolythenkolleg Eduardus Witte etabliert. Dieses College feierte im Dezember 2019 sein 60-jähriges Bestehen.
Quellen
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| Bibliographische Informationen |
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Virtuelle internationale Normdatei:62459529 |