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EXTRA 108

Funk-Extra 108, ebenfalls ZUSÄTZLICH 108 genannt, war ein lokaler Radiosender aus Amsterdam die von Juni 1989 bis Februar 1992 täglich zwischen 9:00 und 21:00 Uhr auf 107,9 MHz im UKW-Band und auf 105,5 ausgestrahlt wurden MHz im Amsterdamer Kabelnetz. Die Ausstrahlungen erfolgten unter der Verantwortung des Lizenzinhabers SALZ.

Geschichte

EXTRA 108 stammt von W.A.P.S. (Wave Amsterdam Power Sound). Diese Station wurde einst von Peter Duijkersloot vom Plattenladen Rhythm Import als Piratensender gegründet, um für seinen Plattenladen zu werben. Deshalb wurde viel Tanzimport gespielt.

W.A.P.S. später als einer der ersten Ex-Piraten legalen Status und durfte unter der Verantwortung des damaligen Lizenznehmers SALTO täglich von 09:00 - 21:00 Uhr 12-Stunden-Programme anbieten. Diese Sendungen wurden unter der Verantwortung der W.A.P.S. Radio. Die Sendungen wurden aus dem Studio im obersten Stockwerk eines Bürogebäudes in der Frederik Hendrikstraat in Amsterdam bereitgestellt.

Da keine Werbung ausgestrahlt werden durfte und W.A.P.S. musste Salto sogar 7,50 hfl pro Stunde entrichten, sie versuchten, auf andere Weise Einnahmen zu erzielen. Neben dem W.A.P.S. Radio wurde daher auch zum W.A.P.S. Zeitschrift gegründet. Zweck dieser Stiftung war die Herausgabe eines monatlich erscheinenden Magazins mit Anzeigenschaltung. Die Einnahmen aus diesen Werbespots sollten auch zur Finanzierung von Radiosendungen verwendet werden. Das Magazin wurde im Radio beworben und das Radio wurde im Magazin beworben. Das Magazin wurde von der Druckerei von printing gedruckt Der Telegraph.

Anfang 1989 stellte sich heraus, dass De Telegraaf seit vielen Monaten keine Rechnungen mehr an die W.A.P.S. geschickt hatte. Zeitschrift. Der damalige Stiftungsrat glaubte fälschlicherweise, dass die Stiftung finanziell gesund sei. Als der Vorstand mit den offenen Rechnungen konfrontiert wurde, stellte sich heraus, dass dies auch die Radiosendungen gefährdete. Zur Kostensenkung wurde eine Lösung gesucht. Sie kamen in Kontakt mit Ferry van Beek, Inhaber von B&M Produkties in Amsterdam, Hersteller von Jingles und Werbespots. Die dringend benötigten Kosteneinsparungen wurden durch den Umzug des Studios in das Gebäude von B&M Produkties am Zeeburgerpad in Amsterdam gefunden.

Die W.A.P.S Magazine Foundation und die W.A.P.S Radio Foundation haben einen neuen Vorstand, der aus den gleichen Personen besteht. W.A.P.S. Das Magazin erwies sich als nicht mehr lebensfähig und der neue Vorstand beschloss, die Stiftung aufzulösen. Die Auflösung der Stiftung und die Tatsache, dass die ausstehenden Rechnungen von De Telegraaf nicht beglichen werden konnten, führten zu einem angespannten Verhältnis zwischen der verbliebenen W.A.P.S Radio Foundation und De Telegraaf. Die Tatsache, dass De Telegraaf versucht hatte, die W.A.P.S. Magazin in Einfluss bei der W.A.P.S. Radio kam mit dem neuen Board nicht gut an.

Das Tanzformat von W.A.P.S. Das Radio war nicht attraktiv genug, um Sponsoren zu finden. Deshalb wurde im März 1989 beschlossen, das Format und den Namen zu ändern. April 1989 wurde der Sender in EXTRA 108 mit einem engen CHR-Format umbenannt.

EXTRA 108 hatte auch das Problem, die Sendungen zu finanzieren. Dafür wurde jedoch eine kreative Lösung gefunden. Werbespots durften zwar nicht ausgestrahlt werden, jedoch war die Ausstrahlung von Spots zum Zwecke der Personalrekrutierung möglich. Die zunehmende Popularität des Senders führte dazu, dass Unternehmen wie Albert Heijn, Dominos Pizza, Nescafé, Edison-Teppich, Amsterdamer Polizei und Disneyland Paris Spots liefen auf EXTRA 108.

Aufgrund einer Neuordnung der Amsterdamer FM-Frequenzen wurde die Vereinbarung zwischen der W.A.P.S. Radio und Salto von Salto abgesagt, danach später UM 5 wurde gestartet. Der letzte Sendetag von Extra 108 war der 31. Januar 1992.

Format

Das Format von Extra 108 war CHR nach einem für die damalige Zeit sehr engen Zeitplan mit einer Garantie von "mindestens 16 Treffern pro Stunde". Außerdem gab es stündlich nationale, internationale und Amsterdamer Nachrichten. Lediglich am Sonntagnachmittag zwischen 15.00 und 18.00 Uhr wurde das feste Format für De Amsterdamse Top 40 angepasst.

NewsNet

Die Nachrichten wurden von seinem eigenen Nachrichtendienst namens NieuwsNet mit unter anderem Jeroen Tjepkema, Henk Blok, Andre van Os, Wim van der Niet, Peter van Os, Liselot Thomassen, Onno Duyvené de Wit, Renee Postma, Anneloes den Haan, Anna-Carla Sprey, Annet Posthumus, Stephanie de Wal, Pieter Buijs, Maarten Bonnemaijers, Loek Lufting, Valerie Kierkels, Rikus Spithorst, Riri Venditti, Dick van Aalst, Henk-Jan Rutgers, Astrid Aarts, Babet van Lier, Martine Postma, Elisabeth Heijkoop, Mirjam van Gils, Jean-Paul Giraud, Judith Tromp, Helen Defares, Matthijs Kuijer und Stefan Doberitz. Durch die Ausstrahlung von TV Extra, Werbung gemacht für NieuwsNet.

DJ'S

Zu den DJs auf Extra 108 gehörten:

Die Amsterdamer Top 40

Jeden Sonntagnachmittag zwischen 15.00 und 18.00 Uhr waren die Amsterdam Top 40 auf Extra 108 zu hören. Die Liste wurde offiziell nach den Regeln der . zusammengestellt Niederländische Top 40 Stiftung.Das Programm wurde präsentiert von Edwin Zoo und Floris van Steenis (gelegentlich Ferry van Beek und Menno Boom) und produziert von Marcel van Overmeeren. Die erste Folge wurde moderiert von Lex Harding.

Königinnentag 1990

Am 30. April 1990 lieferte EXTRA 108 Live-Übertragungen vom Rembrandtplein. Dafür hatten sie einen großen Bühnenwagen mit großer Videoleinwand gemietet. Zu den regulären Sendezeiten sorgten DJs wie Raymond Balsink, Ron van Aken, Guido Tichelman und Floortje Dessing für Sendungen mit Live-Auftritten von u. Mädchenstraße

Nach dem Ende der Sendung um 21:00 Uhr startete um 21:30 Uhr das grandios beworbene Konzert von Die Tramps das wurde gesponsert von Nescafé. Um dieses Konzert zu promoten, war wochenlang ein Spot auf EXTRA 108 zu hören. Es Beauftragter für die Medien war der Meinung, dass dieser Spot gegen die Werberegeln verstieß und hatte Salto, offiziell den Lizenznehmer und damit verantwortlich für die Sendungen, bereits gerügt.

TV-Zusatz

Für kurze Zeit machte EXTRA 108 auch wöchentliche TV-Sendungen unter dem Namen TV-Zusatz. Das Programm bestand aus Ausstrahlungsclips, die angekündigt und außerhalb des Bildschirms angesagt wurden. Gab es auch in den TV-Sendungen Werbung für EXTRA 108 selbst gemacht. Auch SALTO musste für diese Sendezeit bezahlt werden und es traten dieselben Finanzierungsprobleme auf. Da auch im Fernsehen keine Werbung gemacht werden durfte, mussten kreative Lösungen gefunden werden. Das anhaltende Problem der Hundescheiße in Amsterdam erwies sich als guter Ausgangspunkt. Scharfen Zuschauern muss aufgefallen sein, dass die größte Konzentration von Hundescheiße befand sich offenbar direkt vor dem Eingang von Filialen der Nederlandsche Carpet Unie. Aus Geldmangel und weil keine Werbung ausgestrahlt werden konnte, wurden die Sendungen nach einigen Monaten eingestellt. In dem letzte Ausstrahlung von TV Extra Es wurde deutlich gemacht, dass die Leute mit der Finanzierung des Lokalfernsehens in Amsterdam nicht einverstanden waren

Wissenswertes

  • Das Studiotier war eine Katze namens Joep.

Luftkontrollen

Externe Links