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Faluintjes

Das Falums oder der Faluintje-Gebiet wird allgemein als die geographische Beschreibung von vier ehemaligen Belgier Gemeinden, nämlich Bartegem, herdersem, Reporter und Moorsel das sind jetzt alle Bezirke der belgischen Stadt de Aalst Formen. Genau genommen verdient nur der Teil südlich des Molenbeeks in Meldert diesen Namen.

Die Faluintjes haben im Laufe der Geschichte verschiedene Namen erhalten, wie zum Beispiel falloerden (1417), Fallanten (1458), Falaen, Fauluynten (1727), fallontjens (1779), Konkurs (1821) und Falaentenbosch und -meersch.

Etymologie

Faluintjes bezieht sich unter anderem auf das Mittelalter brach, das bedeutet Reisig oder Holzbündel. Sie bestanden aus Weiden- und Eschenholz, Vegetation, die in der Vergangenheit massiv gewachsen ist. Eine andere Erklärung kann im französischen Wort gesucht werden falun das in der Geologie ist als Shell-Bank definiert. Angesichts der reichen Muschelfauna, die im Meldert-Untergrund vorkommt, ist dieser Name sehr passend.

Die Faluintjes können anhand von vier markierten Wanderungen besichtigt werden, die jeweils in einem der oben genannten Dörfer beginnen.

Hopfenanbau

Der Hopfenanbau in den Faluintjes war einst eine blühende landwirtschaftliche Tätigkeit und der Handel war einer der speziellsten Wirtschaftszweige. 1937 bewirtschafteten 933 Pflanzer 280 Hektar. Mitte der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts waren es noch 32 mit knapp zehn Hektar Hopfen (Pflanze) billiger aus Tschechien und Amerika. Wann die ersten Hopfenfelder in der Region angelegt wurden, ist nicht genau bekannt. Vielleicht waren die Väter von Affligem die ersten, die den Hopfen pflanzten. Der erste Export erfolgte über Antwerpen. Ab dem 16. Jahrhundert konzentrierte sich der Hopfenhandel auf Aalst.

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