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ferich ist ein bekannter ehemaliger DeutscheKlavierfabrik von Leipzig das in 1851 wurde gegründet.
Ursprung
Im 1851 gerichtet Julius Gustav Ferich (1821-1900) in Leipzig eine Klavierfabrik. Julius war der Sohn des Technikers Friedrich Wilhelm Feurich. Julius Ferich arbeitete zunächst in der Klavierfabrik von I.G. Irmler (eine Fabrik, die von 1818 bis 1953 existierte), dann bei Erard und Pleyel im Paris. Feurichs erste Klaviere wurden daher nach französischem Vorbild gebaut. Sie hatten eine Größe von 7 Oktaven und waren etwa 112 Zentimeter hoch. 1854 wurde der erste Flügel unter der Leitung von Julius' Sohn Heinrich Hermann Feurich gebaut.
Erfindungen
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts baute die Fabrik eine „Saite-Orgel“, ein Klavier mit einer vierten unbespielten Saite. Diese Saite wurde durch einen Luftstrom in Schwingung versetzt. Dies blieb eine Kuriosität.
Feurich experimentierte auch mit dem Doppelresonanzboden, einem "Stahlresonanzboden" und baute ein Janko-Tastatur. Ferich entwickelte auch einen eigenen Probenmechanismus.
Geschichte
Die Fabrik ist seit 1958 in Betrieb Querfeldein, Mittelfranken als Teil der Fabrik Euterpe, die auch die Hoffmann-Klaviere baut. 1991 war Euterpe - und damit der Feurich-Teil - Bechstein-Gruppe übernommen. Dadurch wurden die Instrumente Berlin gebaut. Der Geschäftsführer von Feurich, Julius Matthias Feurich, war mit dieser Übernahme nicht zufrieden, da der Markenname Feurich eine untergeordnete Rolle spielte und kaufte 1993 die Feurich-Aktie von Bechstein zurück. Ab 1994 war Feurich wieder ein eigenständiges Unternehmen, das sich in diesem Jahr auch auf der Frankfurter Musikmesse zeigte. Allerdings wurden Feurichs Instrumente damals in den Fabriken von ronisch in Leipzig gebaut. Die Firma Ferich hatte ihren Sitz in Gunzenhausen, in der Nähe von Nürnberg, wo auch die technische Veredelung der Instrumente stattfand. Feurich-Instrumente werden derzeit in Ningbo (China) in der Klavierfabrik Hailun im Auftrag des österreichischen Handelsunternehmens Development Corporation produziert und weltweit vermarktet, ebenso wie ihre Marke Wendl & Lung. Der Urenkel des Gründers, Julius Feurich aus Gunzenhausen, ist seit Anfang 2012 überhaupt nicht mehr am Markennamen oder der Produktion von Feurich-Instrumenten beteiligt.
Bis 1998 fertigte Feurich 76.210 Instrumente. Derzeit umfasst die Marke 4 Klaviere (116, 118, 123, 131 cm hoch) und 3 Flügel (172, 197, 227 cm lang).