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Fons Mertens | ||
| Allgemeine Information | ||
| Geboren | Roggen, 5. Juli1917 | |
| Verstorben | siebenum, 9. September2003 | |
| Staatsangehörigkeit | Niederländisch | |
Alphonsus Maria Henricus (Fons) Mertens (Roggen, 5. Juli1917 – siebenum, 9. September2003) war ein Niederländisch Lehrer. Er war während der Zweiter Weltkrieg aktiv in der Widerstand.
Lebenszyklus
Mertens wurde als Ältester einer Familie mit zwölf Kindern geboren. Er folgte dem Kindergarten und ging in die Ausbildung. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs gründeten Mertens und einige andere eine illegale Zeitung mit dem Titel Oranjepost. Die erste Ausgabe erschien im Juli oder August 1941. Die Auflage schwankte zwischen zweihundert und mehreren Tausend. Die Zeitung war gefüllt mit unserer eigenen Nachrichtensammlung und Berichten von Radio Orange oder von anderen illegalen Medien. Zum Beispiel gab die Zeitung im September 1941 bekannt, dass Paul Reymer, der Bürgermeister von Roermond, war heimlich Mitglied der Nationalsozialistische Bewegung (NS B). Es stellte sich übrigens nach dem Krieg als falsch heraus, obwohl Reymer Sympathien für die Deutsche Angelegenheit.[1]
Die Deutschen fanden heraus, dass Mertens an der oranger Pfosten. Zur gleichen Zeit (Dezember 1941) bekam er eine Anstellung als Lehrer in Sevenum. Er wurde vom Standesamt in . abgemeldet haelen mit der Bemerkung, er sei mit unbekanntem Ziel abgereist. Erst einige Monate später meldete er sich in seiner neuen Gemeinde an. Im ersten Jahr in Sevenum hielt sich Mertens zurück. Dann wandte er sich mit der Ankündigung an den lokalen Widerstand, aktiv werden zu wollen. Mertens wurde Schatzmeister und Sekretär des Lokals LO-Organisation. In dieser Funktion war die Lehrerin unter anderem für die Verteilung von Gutscheinkarten und Geldern verantwortlich, die für den Unterhalt der Untergetauchten benötigt wurden. Mehrere hundert Untergetauchte hielten sich in Sevenum versteckt. Durch die abgelegene Lage und das Vorhandensein eines Sumpfgebiets, in das die Untergetauchten im Notfall problemlos flüchten konnten, war die Stadt ein attraktiver Ort, um unterzutauchen. Mertens war noch auf der Jagd Johan Berendsen, auch bekannt als de Terror von Venlonachdem er vom Widerstand zum Gesetzlosen erklärt wurde, aber keine Gelegenheit hatte, ihn zu töten. Nach dem Krieg wurde Berendsen zum Tode verurteilt.
Im Verlauf des Krieges wurden immer mehr erwachsene Männer nach Deutschland deportiert, um in den Fabriken zu arbeiten. Am 8. Oktober 1944 wurde ein sogenannter Kirchenüberfall Ort, an dem 220 Männer wegen der Arbeitseinsatz. Mertens wurde nicht gefasst, konnte sich aber für den Rest des Krieges weniger frei bewegen. In den letzten Monaten vor der Befreiung begann er wieder mit der Herausgabe einer kleinen Zeitung.
Mertens selbst lebte auch nach dem Krieg in Sevenum. 1950 heiratete er Maria Vossen. Das Paar hatte vier gemeinsame Kinder. Bis zu seiner Pensionierung im Alter von 64 Jahren arbeitete er im Bildungswesen. Nach seiner Pensionierung stand er regelmäßig vor Schulklassen, um über seine Kriegserfahrungen zu sprechen.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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