WikiDer > Lebensmittelverteidigung

Food defense

Lebensmittelverteidigung sichert die Produktionsanlage gegen böswillige Aktionen, die zum Beispiel die Sicherheit eines Produkts bedrohen absichtliche Infektionen. Dies steht im Gegensatz zu Lebensmittelsicherheit, die auf basiert unbeabsichtigt Infektionen.

Der Bereich Food Defense hat seinen Ursprung in den USA im Jahr 2001. Nach den Anschlägen vom 11. September hat die US-Regierung die Lebensmittelindustrie zu einer der lebenswichtige Infrastrukturen. Im Jahr 2002 wurde die Bioterrorismusgesetz angenommen. Die Food and Drug Authority (FDA) hat als Reaktion darauf Food Defense-Anforderungen formuliert. Diese Anforderungen gelten für amerikanische Unternehmen, aber auch für Unternehmen, die ihre Produkte auf dem amerikanischen Markt verkaufen. Die FDA schlägt vor, a Planerstellung für Lebensmittelverteidigung verfügbar.[1]

US-Gesetz schreibt Food Defense vor. Dies ist in Europa nicht der Fall, es ist nicht Teil der EU-Gesetzgebung. Food Defense ist jedoch eine Anforderung in GFSI anerkannten Standards: BRC, IFS und FSSC 22000. Die Anforderungen an Food Defense in diesen Standards unterscheiden sich geringfügig, erfordern jedoch alle eine Risikoanalyse und damit verbundene Kontrollmaßnahmen. Dies wird auch als TACCP bezeichnet.

Food Defense und Lebensmittelsicherheit haben das gleiche Ziel: ein sicheres Produkt zum Schutz von Verbraucher, Marke und Industrie. Die Methode und das Wissen für Food Defense unterscheiden sich jedoch völlig von der Lebensmittelsicherheit: Die HACCP-Methode ist für Food Defense nicht geeignet. Die Food Defense Analyse definiert, welche vorsätzlichen Kontaminationsrisiken bestehen können. Dies geschieht häufig durch eine Geschäftsanalyse und eine Bedrohungsanalyse. Die Geschäftsanalyse untersucht die Merkmale des Unternehmens, sowohl den physischen Standort als auch den Platz in der Kette, die Art des Produkts und die Kunden. Die Bedrohungsanalyse basiert auf der Charakterisierung möglicher Täter, mit Szenarien für jeden Täter, in denen mögliche Handlungen zur Kontamination des Produkts beschrieben werden. Anschließend wird analysiert, ob sich das Unternehmen ausreichend gegen die Bedrohungen gewappnet hat (aus Geschäfts- und Bedrohungsanalyse). Bei Bedarf werden zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen.