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Frans S. Baudouin (Mecheln, 31. Januar1920 - Antwerpen, 1. Januar2005) war ein Belgier Kunsthistoriker und Museumskurator.
Lebenszyklus
Baudouin studierte Geschichte und Kunstgeschichte an der Katholische Universität Löwen.
1948 wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Malereiabteilung der Rijksmuseum Amsterdam.
1950 kehrte er nach Belgien zurück und wurde stellvertretender Kurator und später Kurator des Museums, das 1946 in ein Museum umgewandelt wurde Rubenshaus in Antwerpen, ehemaliger Wohnsitz und Atelier des Barockmeisters Pieter Paul Rubens.
Während seiner Amtszeit gelang es Baudouin, Werke des Meisters und seiner Zeitgenossen zu sammeln und das Museum zu einem Anziehungspunkt im kulturellen Leben Antwerpens zu machen.
Er war auch die treibende Kraft bei der Schaffung der Rubenianum, ein Forschungszentrum für flämische Kunst. Dazu gehörte eine umfangreiche Bibliothek, die sich dem Thema und insbesondere Rubens widmete.
1952 wurde er in die Leitung von zwei anderen Antwerpener Museen aufgenommen, dem Museum Ritter Smidt van Gelder und der Kunstsammlung Fritz Mayer van den Bergh.
Er organisierte viele Ausstellungen von internationalem Rang, darunter 1977 die Rubens-Ausstellung zu seinem 400. Geburtstag.
Außerdem war Baudouin Lehrer an der Katholischen Flämischen Kunstschule und an der Katholisches Flämisches College für Frauen. Von 1968 bis 1970 war er belgischer Präsident des Internationalen Museumsrates. Er war viele Jahre Mitglied der Königliche Kommission für Denkmäler und Stätten.
Bis zum Töpfer Stiftung und die Universität Münster er wurde mit dem geehrt Joost van den Vondel-Preis (1985) und die Universität Antwerpen ernannte ihn zum Ehrendoktor.
Sein Bruder Piet Baudouin (1922-2005) trat in seine Fußstapfen und wurde Kurator der Antwerpen Sterckshof (mit Silbermuseum).
Denkmäler Mann
Im September 1946 diente er beim Militär und diente in der MFAA of Denkmäler Men, im Deutschland und Österreich, als Verbindungsoffizier zwischen der belgischen Regierung und der Armeeführung in der amerikanischen Besatzungszone (Office of Military Government, U.S. Zone, OMGUS).
Er pendelte zwischen München und Brüssel Bericht über die Rückgabe der von den Nazis gestohlenen belgischen Kunstwerke. Er besuchte die verschiedenen Lagerstätten, Burgen, Bunker, Salzbergwerke, um die aus Belgien stammenden Werke zu identifizieren. Er leitete auch die Vernehmungen möglicher Täter.
Er arbeitete unermüdlich daran, das belgische Erbe bis 1948 wiederherzustellen.
Veröffentlichungen
- Erinnerungen an P. P. Rubens, Antwerpen, 1958.
- Rubenshaus, ein zusammenfassender Leitfaden, Antwerpen, 1967.
- Jahrhunderte leben weiter! in dem Paulskirche in Antwerpen, 1988. (Über den großen Kirchenbrand 1968.)
- Rubens und seine Zeit. Zeichnungen aus belgischen Sammlungen, Antwerpen, Mercator-Fonds, 1972.
- Rubens et son siecle, Antwerpen, Mercator-Fonds, 1972.
- Pietro Paolo Rubens, London, Abrams, 1977.
- Nicolaas Rockox, "Freunde und Gönner" von Peter Paul Rubens, Brüssel, 1977.
- (zusammen mit C. Van de Velde) Rubens im Kontext. Ausgewählte Studien, liber Memorialis, Antwerpen, 2005.
Literatur
- Reinhold BAUMSTARK, Vondel-Preis 1989 für Ehrenkurator Frans Baudouin in: Kulturjahrbuch Stadt Antwerpen, 1989.
- Nora DE TOR, Frans Baudouin: Eine kurze Biografie, 2005.
- Hans VLIEGHE, In Erinnerung: Frans Baudouin, in: HNA Newsletter und Buchbesprechung, November 2005.
- Marc VANDENVEN, Frans Baudouin: Bibliographie, in: Rubens im Kontext, Antwerpen, 2005.
- Robert M. EDSEL, Denkmäler Men, London, 2009.
Externe Links
- Frans Baudouin auf der Website der Denkmäler Men
- Frans Baudouin im „Wörterbuch der Kunsthistoriker“
- Hans Vlieghe über Frans Baudouin