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Frans Malschaert

Frans Malschaert (Knokke-Heist, 1948) ist ein bildender Künstler mit Fokus auf den Menschen Anatomie In seiner Arbeit.

1966 erwarb Malschaert sein HBS B-Diplom und verkaufte 1962 sein erstes Porträt. In der Zeit 1966-1971 folgte er he Kunstakademie Tilburg MO a und MO b Zeichen. 1968 - 1972 studierte er Kunstgeschichte spezialisiert auf hinduistische Tempel. Seitdem ist Malschaert als visueller Theatermacher und Kulturunternehmer tätig. 1985 gewann er mit seinem visuellen Theaterstück den Hans-Snoek-Preis feuerrot. 2007 wurde er benannt Ritter des Ordens von Oranien Nassau.

Arbeit

Bildender Künstler

Seit 1971 malt Malschaert sowohl freie als auch Auftragsarbeiten zu den Themen Körper, Bewegungsmuster und Anatomie. Malschaert hat Dutzende von Porträts gemalt und gegründet Sirkel 1977. Ausstellungen finden in Kombination mit Theaterprojekten statt. Unter anderem malte er Staatsporträts des Gouverneurs Berend-Jan van Voorst nach Voorst, Leon Frissen, Gouverneur Paul Breyne, Bürgermeister Gerd Leers aus Maastricht, Leon Melchior, Hans Lurvink, René van der Linden und viele andere . Seit Mitte der 90er Jahre wird die visuelle Arbeit vor allem durch das übergreifende Projekt dominiert StreamArt.

Theatermacher

Im Sirkeltheater entwickelt er seine Form des visuellen Objekttheaters. Er entwickelte eine altersunabhängige Kunstform, die bildendes Kunsttheater und Musik zu einer Einheit verschmilzt. In ihrem Essay „Schönheit braucht kein Alibi“ beschreibt Connie Palmen Malschaerts Arbeit so: „Was Malschaert zeigt, ist keine Geschichte mit Anfang und Ende, sondern die viel schwieriger zu definierende Welt des Machens ist, wenn das Wetter mit den amorphsten Verben seine alten, etymologischen Grenzen erkundet: zu tun."

Kultureller Unternehmer

Von 1980 bis 1983 baute er eine ehemalige Druckerei im Zentrum von Sittard zu einem Theaterkomplex, dem Sirkeltheater, um. Es wird eine Kombination von kulturellen und kommerziellen Aktivitäten entwickelt, um ein Programm ohne Förderung von Theaterformen realisieren zu können, für die es in Limburg derzeit keine Bühne gibt. Eine Diskothek und ein Theatercafe sorgen für die nötigen Einnahmen. Ein Budget-Hotel ermöglicht es, darstellende Künstler und junge Theatermacher unterzubringen. Frans Malschaert initiiert viele kulturelle Aktivitäten, die sich später zu wichtigen nachhaltigen Kulturphänomenen entwickeln.

Auf dem Programm standen internationaler Tanz und Kabarett, sowie die Abschlussvorstellungen der Schauspielakademie Maastricht. Mattie Austin vom Shaffytheater ist Berater für wichtige internationale Avantgarde-Aufführungen, die von dort an Sirkel geleitet werden. Gruppen wie Alex d'Electrique, Cosmic Illusion, Jail Warehouse Compagnie, Ham und Hoppa finden eine feste Bühne. Das Sirkeltheater steht oft schon Wochen vor Spielbeginn für führende Theatermacher wie: Anne Teresa De Keersmaeker, Ellen Fisher, Hans Liberg, Acda und De Munnik und Die fliegenden Panther. Frans Malschaert ist oft der letzte Regisseur. Jedes Jahr kommen Institute wie das Franciscusoord und Waterslei ins Sirkeltheater.

Das Sirkeltheater gab oft Schulaufführungen mit Gruppen wie Stella Den Haag, Artemis und Theater5 Terra mit Fokus auf behinderte Kinder. Sirkel war eines der ersten Unternehmen, das Lehrpläne zur Vorbereitung und Auswertung der Aufführungen entwickelt hat.

1986 wird das Kino Sittard eröffnet.

Ausstellungen

  • 1977 Brikke Oave, Brunssum
  • 1981 Shaffy, Amsterdam
  • 1983 Hofplein, Den Haag
  • 1985 Kulturzentrum, Hasselt
  • 1985 Studo d'Arte, Mailand
  • 1987 Beurschouwburg, Brüssel
  • 1986 Rote Frabrike, Zürich
  • 1988 Kampfnagel, Hamburg
  • 1989 Stadttheater Brügge
  • 1990 Rotunde, Krakau
  • 1991 Krakeling, Amsterdam und Art Gallery Paris in Paris
  • 1992 Documenta, Kassel
  • 1993 Kunstakademie, Den Bosch und Artco, Leeds
  • 1997 Pentimenti, Philadelphia und Terena, Leeds und Evoluon, Eindhoven
  • 1998 Eshkolot, Haifa
  • 2001 IZMP, Erlangen und Neues Museum, Nürnberg
  • 2005 Arche von Maastricht und Artresidence Beau Site, Ostende.

Zeigt an

  • 1978 So erreiche ich es nicht: Schouwburg, Maastricht
  • 1980 So erreiche ich es nicht: Beursschouwburg, Brüssel
  • 1981 Gänsehaut/Atmen: Shaffy, Amsterdam
  • 1982 Gänsehaut: Internationale Theatertage, Wien
  • 1983 The Gang: Holland Festival, Den Haag
  • 1984 Feuerrot: Brackiger Boden, Amsterdam
  • 1986 Block: Shaffy, Amsterdam und in Zürich & München
  • 1987 Die Truppe: Festival, Den Bosch
  • 1988 Block: Hamburg, Frankfurt & Parma
  • 1989 Block: Paris, Valjevo & Wien
  • 1991 Lot: Krakeling, Amsterdam
  • 1991 Gold: Sirkeltheater, Sittard
  • 1992 Lot: Zürich, Wien, Kassel & Barcelona
  • 1992 Domäne: Der Kreis, Roosendaal
  • 1992 Als: Sirkeltheater, Sittard
  • 1993 Flüge: Sirkeltheater, Sittard
  • 1993 Lot: Mailand, St.-Nazaire, Nürnberg & Leeds
  • 1994 Fenster: Sirkeltheater, Sittard
  • 1994 Die Vorführung: Kunstwerf, Maastricht
  • 1996 Block: 20 internationale Festivals
  • 1997 Block: Philadelphia & Posen
  • 1998 Block: Haifa, Zagreb, Opatija & Lissabon
  • 2000 Die Tour: Oerol Festival, Terschelling
  • 2000 Block: Kopenhagen
  • 2001 Die Tour: Bochum, Erlangen, Nürnberg und Friederikshäfen