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Frederikskerk
Frederiks Kirke
(Frederik-Kirche)
Frederiks Kirke / "Marmorkirke"
PlatzFrederiksgade 4, 1265 Kopenhagen

Flagge von Dänemark Dänemark

KonfessionLuthertum (Dänische Volkskirche)
Koordinaten55° 41′ N, 12° 35′ O
Eingebaut1749-1894
Die Architektur
Architekt(e)Nicolai Eigtved
Detailkarte
Friedrichskirche (Kopenhagen)
Friedrichskirche
Portal  Portalsymbol  Christentum

Das Friedrichskirche (dänisch: Frederiks Kirke), im Volksmund auch bekannt als Marmorkirche (Marmorkirche), ist ein Lutheraner Kirchengebäude in der dänisch Hauptstadt Kopenhagen. Die Kirche liegt etwas westlich von Amalienborg.

Geschichte

Die Kirche im Kopenhagener Stadtteil Frederiksstaden wurde 1740 vom dänischen Architekten Nicolai Eigtved entworfen und sollte den 300 Haus Oldenburg aufzuhören. Der Grundstein wurde am 31. Oktober 1749 von gelegt König Friedrich V. Nach Eigtveds Tod im Jahr 1754 wurden die Pläne für die Kirche vom französischen Architekten Nicolas Henri Jardin erheblich geändert. Bau würde norwegisch Marmor, der sich jedoch als so teuer herausstellte, dass er 1770 im Auftrag von Johann Friedrich Struensee der Bau wurde eingestellt. Zwei Jahre später wurde Struensee ausgeführt und verschiedene Initiativen ergriffen, um den Bau zu beschleunigen. Sie scheiterten und das Kirchengebäude blieb fast 150 Jahre in Trümmern.

1874 verkaufte der dänische Finanzminister Andreas Frederik Krieger die Ruine der unvollendeten Kirche und des Kirchplatzes für 100.000 Reichstaler an Carl Frederik Tietgen. Bedingung des Deals war, dass Tietgen die Kirche nach dem ursprünglichen Plan fertigstellen und nach Fertigstellung an den Staat übergeben musste. Im Gegenzug würde Tietgen die Bebauungsrechte an benachbarten Grundstücken erhalten. Der Deal war damals sehr umstritten. Krieger wurde zunächst wegen Korruption angeklagt, aber am 25. Januar 1877 in einem Prozess freigesprochen. Tietgen beauftragte den Architekten Ferdinand Meldahl mit der endgültigen Gestaltung des von ihm finanzierten Kirchenbaus. Aus finanziellen Gründen wurde der Plan, die gesamte Kirche aus Marmor zu bauen, aufgegeben. Obwohl beim Bau der Kirche viel norwegischer Marmor verwendet wurde, bestehen die oberen Teile der Kirche aus verschiedenen Baumaterialien, darunter Kalkstein. Am 19. August 1894 wurde die Kirche der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Auf der Architrav des Portikus über dem Eingang der Kirche stehen in vergoldeten Lettern die Worte HERRENS ORD BLIVER EASY (Übers.: Das Wort des Herrn bleibt ewiglich. I Peter 1,25). Mit einem Durchmesser von 31 Metern hat die Kirche die größte Kuppel in Skandinavien. Die Kuppel ruht auf 12 Säulen und zeigt Ähnlichkeiten mit der Sankt Peter zu Rom. Die Kirche ist von vielen Statuen umgeben. Die Straßenstatuen repräsentieren eine Reihe bekannter Persönlichkeiten der dänischen Kirchengeschichte, die Statuen auf der Kirche reichen von Moses bis Martin Luther.[1]

Das Original Organ wurde 1894 von den Kopenhagenern hergestellt Orgelbauer Knud Olsen. Die Orgel hatte 29 registriert. Das von Meldahl entworfene Orgelgehäuse ist inspiriert von Beispielen in Venedig und Rom und hat Schnitzereien von Hans Gyde Petersen. 1963 wurde eine neue Orgel eingebaut. Es wurde gebaut von Marcussen & Sohn nach einem Entwurf von Rolf Graae. Elf Register wurden in der neuen Orgel mit insgesamt 51 Registern wiederverwendet.

Bilder

Externer Link

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