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Freethiel-Stadion | ||||
| Spitzname | Die Freethiel | |||
| Platz | ||||
| Koordinaten | 51° 13′ N, 4° 15′ O | |||
| Kapazität | 8.190 | |||
| Inhaber | Gemeinde beveren | |||
| Spieler | Waasland-Beveren und Gelb Blau Beveren | |||
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Es Freethiel-Stadion, auch kurz die Freethiel, ist das Fußballstadion, in dem die Belgier Fußballverein Waasland-Beveren seine Heimspiele. Bis zur Fusion zwischen RS Waasland und KSK Beveren das Stadion wurde genutzt von KSK Beveren.
Frühe Geschichte
Der Name ist eine Ableitung von Frederik Thielemans, der erste Besitzer des Stadions. Das Stadion entstand, als Thielemans seine Radstrecke in ein Fußballstadion für den brandneuen Beverse-Club Sportkring Beveren-Waes umbaute. Bemerkenswert war, dass die Radstrecke von Thielemans in den frühen Jahren sehr beliebt war 20. Jahrhundert und trug zum Aufstieg einiger lokaler Radsportgötter wie Theo De Sorte, Mon van Craenenbroeck und Bokske Maes.
Etwa Anfang der 1930er Jahre blieben die "Pistiers" jedoch aus. Frederik Thielemans fasste die mutige Entscheidung, dem neu gegründeten Fußballverein SK Beveren-Waes eine Wohnung anzubieten: Am 31. Juli 1938 wurde der neue Platz mit einem Spiel gegen den damaligen Erstligisten Ronse eingeweiht.
Die Location mag für die Anhänger des brandneuen Clubs aus der 2. Provinz ideal gelegen sein, die Bodenqualität ließ zu wünschen übrig. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Feld mit Poldererde neu angelegt. Von da an ist das Gelände wirklich „spielwürdig“.
Bis dahin das Feld. Auch die Tribünen rund um das neue Feld waren in einem schlechten Zustand. Diese bestanden bis dahin aus einem Sandberg und einigen Holzkonstruktionen. Unter diesen Konstruktionen befanden sich die Umkleidekabinen.
Es wurde beschlossen, auch an den Tribünen zu arbeiten. Am 21. August 1949 wurde der neue Betonbau mit einem Spiel gegen den Erstligisten Eendracht Aalst eingeweiht. Diese Tribüne blieb bestehen, bis die erste Liga erreicht war.
Das Freethiel als "Stadion erster Klasse"
Mit dem Wechsel in die erste Liga im Jahr 1967 war es Zeit für ein neues Gesicht im Beavers-Fußball.
Das gesamte Stadion wurde mit Presseräumen, neuen Umkleidekabinen und bequemeren Sitzgelegenheiten für die Fans umgebaut. Die Kapazität richtet sich an die Bevölkerung des Polderdorfes. Damals etwa 16350 Menschen.
1972 war diese Zahl bereits auf 18.000 angestiegen und 1974 wurde zusammen mit einer erneuten Erhöhung auf 22.000 Plätze eine künstliche Beleuchtung installiert. Die jetzige Stehtribüne für die Heimfans mit seiner bekannten Akustik stammt aus dieser Zeit.
Das Stadion ist nun nicht nur bereit für die höchste belgische Fußballklasse, es ist auch europäisch In den 1970er und frühen 1980er Jahren gilt es als Juwel in der Leistung des Clubs, in dem es untergebracht ist. Teams wie Inter Mailand und der FC Barcelona müssen ihre Haut teuer verkaufen und Inter muss in einem sehr spannenden Viertelfinale der Waaslander sogar ihre Überlegenen anerkennen Europapokal II.
Bis Anfang der 1990er Jahre galt das Freethiel als ein europawürdiges Stadion.
Heutzutage
Nachdem die neuen Tribünen fast drei Jahrzehnte lang im Einsatz waren, begannen sich die Mängel zu häufen. Das Freethiel hatte nicht nur keinen Platz mehr unter den Stadien der kleineren europäischen Götter, sondern auch in Belgien begann das Stadion hinterherzuhinken.
Im Jahr 2005 wurde daher der Gemeinde Beveren, der das Stadion zu diesem Zeitpunkt bereits Eigentümer war, eine neue Bauakte vorgelegt. Allerdings sollte es bis April 2008 dauern, bis die Pläne tatsächlich Wirklichkeit werden konnten.
Im Juni 2008 sahen die Beverse-Anhänger schließlich zum letzten Mal „ihre Haupttribüne“ leer und der Abriss begann. Am 27. Oktober 2008 wurde der Grundstein für einen neuen, modernen Hauptstand gelegt, der auch privaten Partnern Gewerbeflächen bietet: Unter den eigentlichen Ständen kann fast das gesamte Erdgeschoss als Verkaufsfläche genutzt werden. Es gibt auch Platz für einen Supermarkt, gleich abseits der Hauptgebäude.
Zu einem späteren Zeitpunkt werden auch die anderen Tribünen sukzessive durch modernere Versionen ersetzt. Allerdings ist dafür noch kein Zeitpunkt festgelegt.
Lage und Kapazität
Die Felder bilden den Rand der Sportzone Beverse an der Kreuzung Klapperstraat, Lindenlaan und Meerminnendam, zwischen denen sich auch die eigentliche Anlage befindet. Der Hauptparkplatz befindet sich in der Lindenlaan und ist in Zonen für die Heimmannschaft und den Gastverein unterteilt.
Die aktuelle Kapazität der Tribünen beträgt offiziell 8.190 und reicht von überdachten Stehplätzen über Business Seats bis hin zu Skyboxen.[1] Die ungedeckte Stehtribüne an der Seite der Klappersstraat wird seit 2012 nicht mehr genutzt.
Eigentümer des Freethiel-Stadions ist die Gemeinde Beveren, die Nutzung und Unterhaltung dem Verein Waasland-Beveren (entstanden 2010 aus dem Zusammenschluss von KSK Beveren und Red Star Waasland) überlässt.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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