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Fysogastrie

Physiogastrie bedeutet wörtlich das Anschwellen der intersegmentalen Membranen, wie es unter anderem bei Ameisen beobachtet wird.

Bei einer Ameise ist dies deutlich an einer Membran zwischen zwei Segmenten zu erkennen. Diese sind in der Regel (häufiger bei schwarzen Ameisen und der Honigtopfameise) heller gefärbt als die Rüstung. Physogastrie tritt hauptsächlich auf bei:

  • Einige Königinnen, weil sie viele Eier entwickeln müssen oder wegen Nahrungsüberschuss.
  • Biene Honigtopfameisen, die in Bezug auf die Physiogastrie eine bemerkenswerte Art sind.

Insbesondere Honigtopfameisen verwenden Physogastria, um Nahrung zu lagern. Sie haben spezialisierte Arbeiter, deren hinteres Segment als Lagerfläche fungieren und stark anschwellen kann. Bei Nahrungsüberschuss werden die Ameisen, die bald zu schwer werden, von den Arbeiterinnen gefüttert, woraufhin der Bauch anschwillt. Dieser Bauch wird auch "der soziale Magen" der Honigtopfameise genannt, da die Ameise die Nahrung nicht verdaut, sondern speichert. Wenn es wieder Nahrungsknappheit gibt, geben sie ihre Reserven an die anderen Ameisen ab.

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