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G1000

die erste G1000 war ein Belgier Konsultationstreffen der Bürgerinnen und Bürger zu Themen, die sie für die Politik in Belgien als wichtig erachten, und fand am 11. November 2011 in Brüssel statt. Charakteristisch für dieses Treffen von schließlich rund 700 Bürgern war die Lotterie zur Auswahl der Teilnehmer und der Dialog als Grundlage für eine Einigung. Initiatoren dieses Treffens waren eine Gruppe von Künstlern und Intellektuellen, darunter Peter Vermeersch und David Van Reybrouck. Francesca Vanthielen war eine Sprecherin. Die Idee zur Bürgerinitiative reifte in der politischen Sackgasse, die nach der Bundestagswahl 2010. Die Absicht der Organisatoren war es, "neuen Sauerstoff in die politische Sackgasse zu bringen und zu zeigen, dass die Demokratie erneuert werden kann".[1]Im Jahr 2011 wurde die Initiative für den . nominiert Preis für Demokratie des Genter De-facto-Verbandes Democracy 2000.

In den Niederlanden fand am 22. März 2014 in Amersfoort die 1. G1000 statt. Auslosung und Dialog wurden nach dem Vorbild der belgischen G1000 gepflegt. Das Programm wurde jedoch gründlich angepasst, um die Eigenverantwortung der Teilnehmer zu erhöhen. 630 Teilnehmer nahmen daran teil und ca. 60 Teilnehmer arbeiteten anschließend in Workshops mit den Ergebnissen. Die Initiative wurde in verschiedenen Städten der Niederlande wie Uden, Amsterdam, Groningen, Nijmegen, Eindhoven, Schiedam, Gemert-Bakel und Coevorden weiterverfolgt. Der 1. provinzielle G1000 hat bereits stattgefunden, der Frisian Village Summit.

Die G1000 in den Niederlanden werden von der Plattform G1000.nu unterstützt, einer Freiwilligenorganisation von Bürgern, deren Mission es ist, so viele G1000 wie möglich in den Niederlanden herzustellen. Die Initiatoren der Plattform G1000 haben auch das Unternehmen G1000.pro gegründet, ein soziales Unternehmen, das die Produktion von G1000 unterstützt. Die Plattform G1000.nu versucht, so viele Ressourcen wie möglich zu organisieren und zu entwickeln, um die Organisation eines G1000 so einfach wie möglich zu machen. Die von der Plattform G1000.nu eingerichtete Methodik wird als Franchise-Formel mit dem Ziel verwaltet, die Einrichtung zu überwachen. Das bedeutet unter anderem, dass lokale Initiatoren einen Vertrag mit der Plattform G1000.nu abschließen müssen, wenn sie Support in Anspruch nehmen wollen.

Vier Universitäten haben die organisierten G1000s wissenschaftlich erforscht, um Wissen zu sammeln, um die Nutzung deliberativer Prozesse zu verbessern. Darauf aufbauend hat sie unter anderem ein Qualitätssiegel eingeführt, um sicherzustellen, dass die Agenda eines G1000 immer von Bürgern bestimmt wird und nicht von Sponsoren, Auftraggebern, Stadträten oder anderen.[2]

Siehe auch

Externer Link

Literatur

  • Didier Caluwaerts und Min Reuchamps, Die Legitimität der bürgergeführten deliberativen Demokratie. Der G1000 in Belgien, 2018, ISBN 9781138281943