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Gabriel van Melitene

Gabriel von Melitene (Armenisch: Ghavril Malatyatsi, (1055 - 1103) war Herrscher der Stadt Melitene in Ost-Anatolien (heute Malatya, Truthahn).

Gabriel war ein Offizier unter Philaretos Brachamios, und wurde als Kommandant nach Melitene versetzt. Nach dem Tod von Philaretos blieb die Stadt unabhängig und entzog sich der Kontrolle der Byzantinisches Reich, mit einer kleinen Kooperation der Danishmenden. Doch mit der Zeit drohten die Dänen, die Stadt einzunehmen, woraufhin Gabriel die Hilfe der Kreuzfahrer in Anspruch nahm Antiochia. darauf geantwortet Bohemund I. von Antiochiader ein kleines Heer bildete und nach Melitene ging, aber die Schlacht von Melitene war katastrophal und Bohemund wurde zusammen mit seinem Adjutanten inhaftiert Richard von Salerno. Gabriel bat dann um Hilfe von Balduin von Boulogne, Graf von EdessaEr hatte aber anfangs Angst, dass es auch die Stadt erobern würde wie er es mit seinem Kollegen getan hat Thoros von Edessa. Balduin gelang es, die Belagerung der Stadt zu vereiteln und Bohemund I. freizukaufen, woraufhin Gabriel ihn als seinen Herrscher erkannte.

Gabriel heiratete eine unbekannte Tochter von Konstantin I. von Armenienmit denen er drei Töchter hatte. Eine seiner Töchter namens Morphium, verheiratet Balduin von BourcqGraf von Edessa verschenkt eine Mitgift von 50.000 bezant.

Verweise

  • René Grousset, L'Empire du Levant: Histoire de la Question d'Orient, Paris: Payot, 1949 [Ausgabendetails], S. 184-5
  • W. H. Rüdt-Collenberg, Die Rupeniden, Hethumiden und Lusignans, Paris: Klincksieck, 1963, p. 78
  • Steven Runciman, Eine Geschichte der Kreuzzüge, Cambridge University Press, 1951, p. 320
  • David Thomas, Syrische Christen unter dem Islam: Die ersten 1000 Jahre, Leiden: Brill Academic Publishers, 2001, p. 169