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Gallo-römischer Tempelkomplex Tongeren | ||||
| Rekonstruktion und Markierungen vor Ort | ||||
| Ort | ||||
| Koordinaten | 50° 47′ N, 5° 28′ E | |||
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Es Gallo-römischer Tempelkomplex von Tongeren befand sich im nordwestlichen Teil der Stadt Tongeren. Der Komplex der Römischer Tempel ist auf Cesar Avenue, außerhalb des heutigen Stadtrings von Tongeren (R72) auf der Höhe des Pliniuswal, nordöstlich von Hasseltsesteenweg (N20) und südwestlich der Bilzersteenweg (N730). Es befindet sich direkt hinter einem noch erhaltenen Stück römischer Mauer. Heute befindet es sich an der Stelle des Königlichen Technischen Athenäums, das mit Steinen markiert hat, wie der Tempel früher war.
Es ist der einzige ausgegrabene Tempel in Tongeren. Sie ist älter als die später errichtete Stadtmauer. Der Grund, warum sich die Kultstätte hier befindet, kann auf eine ältere Kultstätte zurückgeführt werden, die sich an derselben traditionellen Stätte befand. Die Lage und Bauweise des Komplexes am Rande der Stadt weist darauf hin, dass es sich Forum Tempel oder Kapitol. Der Portikus rund um den Tempel weist zusammen mit den zahlreichen Räumen auf eine Thermaleinrichtung hin: ein Heilbad, in dem um Heilung gebeten wurde. Der Tempel existierte in Tongeren wahrscheinlich bis zum Ende der Römerzeit. Auf jeden Fall lag es im Bereich des Zauns um die Stadt, der im 4. Jahrhundert gebaut wurde. Das Verschwinden des Tempels hat möglicherweise mit der Tätigkeit des Bischofs zu tun servaas in Tongeren im vierten Jahrhundert.
Struktur
Die Tempelanlage ist terrassenförmig angelegt mit dem Tempelbau auf einer Plattform, die systematisch und künstlich bis an die Umfassungsmauer angehoben wird. Die Umfassungsmauer diente als Stützmauer. Es ist bis zu einer Höhe von mehr als vier Metern erhalten geblieben. Die gesamte Terrasse lag sowohl innerhalb des ersten als auch des zweiten Walls, die zu diesem Zweck nach Norden verlängert worden waren.
Der Komplex besteht aus drei Teilen, wobei der erste Teil das eigentliche Tempelgebäude ist, der zweite Teil die Kolonnade mit angrenzenden Gebäuden, die den Tempel umgeben, und der dritte Teil die Nebengebäude sind. Die Tempelanlage ist älter als die Stadtmauer und wurde von dieser umschlossen, umschlossen und teilweise überbaut. Die Gebäude orientieren sich am Straßenplan der Stadt, und dieser Straßenplan wurde vermutlich Mitte des ersten Jahrhunderts aufgenommen. Am Nordwesthang außerhalb des Komplexes befanden sich einige Baugebäude, deren Bedeutung und Funktion nicht klar ist. Darüber hinaus wurde entlang der Ostseite des Portikus vermutlich als Opfergruben genutzt.
Der Tempel stand auf einer erhöhten Plattform. Vor dem Podiumstempel unten ein mit großen Steinplatten gepflasterter Platz.
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |