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Gansslaan

Gänsehaut ist der Name eines alten Unterhaltung (Folterspiel) wo eine tote Gans mit einem Säbel enthauptet werden muss.

Gansslaan funktioniert wie folgt: In einem Dorfzentrum wird über die öffentliche Straße ein Kabel gespannt, an dem in der Mitte ein Korb ohne Boden hängt. In diesem Korb ein Toter Gans Kopf und Hals nach unten durch den offenen Boden gestoppt. Ein stabiler Metalldraht wird in den Hals des toten Tieres gelegt. Dann versuchen Männer aus dem Weiler abwechselnd, mit verbundenen Augen und gesund, den Hals des Tieres mit einem Säbel in zwei Hälften zu zerschlagen. Das wird eine ziemlich blutige Angelegenheit, sehr zur Belustigung (einiger) Zuschauer. Derjenige, der am Ende den Kopf abschlägt, ist der Gewinner, der das ganze Jahr über ein besonderes Prestige genießt und auch die tote Gans mit nach Hause nehmen kann.

Einwände des Tierschutzes

Der Einspruch des Tierschutzes dagegen, insbesondere im Weiler Zuid-Limburg Maarland Das sogenannte 'gaashouwe' ist nicht nur, dass das Tier ohne Notwendigkeit und nur zur Unterhaltung getötet wird, sondern vor allem, dass es sehr unethisch ist, so mit dem Körper eines Lebewesens umzugehen. Mit Beschluss vom 17. Oktober 1984 (NJ 1985, 390) hat das Berufungsgericht 's-Hertogenbosch urteilte, dass die 'gaashouwe' einen schweren Verstoß gegen die Norm darstellt, die auf guten Sitten beruht oder dazu gehört, dass Menschen Tiere richtig behandeln. Das Gericht hat berücksichtigt, dass ein solches Ereignis zu einer Vergröberung des menschlichen Verhaltens gegenüber Tieren führen kann, auch wenn es sich um tote Tiere handelt (die Veranstaltung im Maarland fand seit einiger Zeit nur mit toten Gänsen statt, nachdem zuvor Einwände erhoben worden waren aus der eigenen Population, gezüchtet gegen Gänseschlagen auf lebende Gänse).

Im Jahr 2003 veröffentlichte der Dierenbescherming einen Bericht über die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Gemeinden und Länder beim Umgang mit Tieren bei Veranstaltungen. Neben nationalen Gesetzen und Verordnungen können Kommunen auf Basis dieser Musterrichtlinien Tierschutzbestimmungen in ihre APV (General Local Regulation) aufnehmen.

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