WikiDer > Generation Nix
Der Begriff Generation Nix ist ein Sammelname für verschiedene junge, Niederländische Schriftsteller die in den 1990er Jahren debütierte. Autoren, die oft als Generation Nix bezeichnet werden, sind Ronald Giphart, Rob van Erkelens, Joris Moens, Hermine Landvreugd und Don Duyns. Darüber hinaus Autoren wie Arnon Grünberg, Jerry Goossens, Serge van Duijnhoven, Paul Mennes sogar Joost Zwagerman dazu Generationenkonzept in Verbindung gebracht. Ähnlichkeiten zwischen diesen Autoren sind die nihilistisch Thema und das oft roherealistisch Stil, mit als Themen Popkultur und Sexualität.
Der Begriff Generation Nix wurde 1994 geprägt Frank Verkuijl aus dem Roman Generation X (1991) kanadischer Schriftsteller Douglas Coupland und verwendet in einem Artikel veröffentlicht am 23. Februar 1994 in Der grüne Amsterdammer erschien unter der gleichen Überschrift.[1] Coupland identifiziert in seinem Roman eine junge Generation, die sich „bewusst versteckt“ (S. 89/90). Eine Reihe junger Schriftsteller wird über dieses Thema sprechen. Diese Generation wird in der Soziologie auch als verlorene Generation genannt: die Generation, die kurz nach dem Baby-Boom entstanden und die aufgrund der Massivität der Vorgängergeneration wenig Chancen auf dem Arbeitsmarkt und in der Kultur hatten. Was als witzige Referenz gedacht war, entwickelte sich zu einem Eigenleben und knüpfte an die jungen Autoren an, die in den 1990er Jahren debütierten und für das Magazin schrieben Zoetermeer. Das Magazin erschien von 1994 bis '97 at Verlag Nijgh & Van Ditmar.[2] Der Hinweis dahinter rückte immer mehr in den Hintergrund und der Begriff 'Nix' wurde in der Kritik schon bald als Gütesiegel verwendet.
Der Begriff wird auch häufig verwendet, um sich auf Schriftsteller zu beziehen, die keine neuen Themen mehr ansprechen, sondern auf dem Weg aufbauen, den ihre Vorgänger bereits geebnet haben.
Siehe auch
Hinweis
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