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Georg von Baden | ||
| 1433-1484 | ||
| Markgraf von Baden-Baden Zusammen mit Karel I und Bernhard II (1453-1454) | ||
| Zeitspanne | 1453-1454 | |
| Vorgänger | Jakob | |
| Nachfolger | Karel I und Bernhard II | |
| Vater | Jakob von Baden | |
| Mutter | Katharina von Lothringen | |
Georg von Baden (1433 - Moyen, 11. Februar1484) war Markgraf von 1453 bis 1454 Baden-Baden und von 1459 bis 1484 Bischof von Metz. Er gehörte dem Haus Baden an.
Lebenszyklus
Georg war der vierte Sohn des Markgrafen Jakob von Baden und Katharina von Lothringen, Tochter des Herzogs Karl II. von Lothringen. Sein Großvater väterlicherseits, Markgraf Bernhard I. von Baden, hatte entschieden, dass nicht mehr als zwei Söhne eines Markgrafen von Baden-Baden Erben werden dürfen. Dies gab seinen beiden ältesten Brüdern Karel I und Bernhard II eine weltliche Ausbildung, während die drei übrigen Brüder eine strenge geistliche Ausbildung erhielten.
Georg, der vor dem Tod seines Vaters auch geistliche Funktionen ausübte, kehrte nach dem Tod seines Vaters 1453 in den weltlichen Status zurück und machte ihn zusammen mit seinen Brüdern Karl I. und Bernhard II. zum Markgrafen von Baden-Baden. 1454 kehrte Georg jedoch zum Klerus zurück und trat als Markgraf zurück.
1459 wurde er zum Bischof von Metz ernannt. In dieser Position nahm Georg aktiv am Baden-Pfalz-Krieg 1461/1462 teil, der als Folge des Bürgerkriegs in der Erzdiözese Mainz. Diether van Isenburg und Adolf II. von Nassau ab 1459 zum Erzbischof von Mainz.
In diesem Krieg verbündete sich Adolf mit Georg, Erzbischof Johann II von Trier, Bischof Johannes II. von Muskeln und zählen Ulrich V. von Württemberg. Nachdem Markgraf Karl I. von Baden vergeblich versucht hatte, zwischen den Kriegsparteien zu vermitteln, stellte er sich auf die Seite Adolfs und damit seines Bruders Georg. Dies führte zum Baden-Pfalz-Krieg mit der Bitte, das Erzbistum Mainz gewaltsam einzunehmen. Auf der Gegenseite kämpfte unter anderem der Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz, der seine Macht in der Rhein-Neckarraum wollte erweitern.
In der entscheidenden Schlacht, die Schlacht bei SeckenheimGeorge und seine Verbündeten wurden vernichtend geschlagen. Markgraf Karl I. von Baden und Georg wurden verwundet und inhaftiert. Als kurze Zeit später auch ihr Verbündeter Ulrich V. gefangen genommen wurde, war der Baden-Pfalz-Krieg zu Ende. Die Gefangenen wurden angekettet und in die Heidelberger Schloss übertragen, bis sie ihr gefordertes Lösegeld bezahlt haben. Georg musste für seine Freilassung 45.000 Gulden zahlen, sein Bruder Karel 25.000 Gulden. Karel musste auch seinen Anteil am Landkreis Sponheim gib es als Pfand auf und Pforzheim als Darlehen an die Ruhmeshalle geben.
Dann, 1466, versuchte George, die 1444 an den Herzog verlorenen Städte zurückzuerobern Rene I. von Anjou von Lothringen. Dies scheiterte jedoch und George musste die Stadt verlassen Epinal auch aufgeben. 1473 schmiedete er ein Bündnis mit Karl der Kühne und half der Ehe zwischen Maria von Burgund und Maximilian von Österreich ordnen.
| Vorgänger: Conseil II Baier von Boppard | Bischof von Metz 1459-1484 | Nachfolger: Heinrich II. von Lothringen |
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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