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Georges Barnich (Arlon, 1. April1876 - Brüssel, 17. April1948) war ein Belgier sozialistisch Senator und Minister.
Lebenszyklus
Barnich, verheiratet mit Germaine Doignon, war Arzt und nach dem unerwarteten Unfalltod von Max Waxweiler, Co-Direktor der von 1916 bis 1923 Solvay Institut für Soziologie In Brüssel. Er publizierte und hielt Vorträge zu aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Problemen.
Zunaechst progressive liberal, er trat dem bei sozialistische Partei. Von 1925 bis 1946 war er Provinzsenator dieser Partei, gewählt für die Provinz Antwerpen. Im Parlament war er einer der aktiven Abgeordneten, die der sozialistischen Stimme in der Wirtschaft Gehör verschafften.
Anfang 1939 war er für einige Wochen Wirtschaftsminister in einer Regierung Paul-Henri Spaak.
Barnich war:
- Mitglied des Präsidiums des Generalrats der Belgische Arbeiterpartei (1939-1940)
- Geschäftsführer der Zentralen Arbeitsvermittlungsstelle
- Mitglied der Redaktion der Zeitschrift L'Avenir Social
Veröffentlichungen
- Le régime klerikalen in Belgien. L'organization du parti catholique. La législation social et les oeuvres, Brüssel, 1912
- La législation et l'organisation ouvrières en Belgique. Theorie und Praxis, Brüssel, 1912
- Politiques de politique positive d'Après Solvay, Brüssel, 1919
- Essai de politique positive base sur l'énergétique social de Solvay, Brüssel, 1918
- Kommentar faire payer l'Allemagne? Erreurs d'here. Lösungen de main, Paris, 1923
- Le bilan de la Ruhr et les Reparaturen. Aktuelle Position des Problems, Brüssel, 1924
- La politique de la vie chere et de l'appauvrissement, Brüssel, 1925
- La Belgique stabilisee. La politique des grands travaux, Paris, 1928
Literatur
- Paul VAN MOLLE, Das belgische Parlament 1894-1972, Antwerpen, 1972.
Externer Link
| Vorgänger: Paul Heymans | Wirtschaftsminister 1939 | Nachfolger: Raoul Richard |