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Georges Heisbourg (Hesperange, 19. April1918 – 28. April2008) war ein LuxemburgischDiplomat.
Nach dem Atheneum in Luxemburg studierte er an Universitäten in Grenoble, Innsbruck und Paris. 1944/1945 arbeitete er an der Presse- und Informationsservice und von 1945 bis 1951 war er Sekretär der Luxemburger Gesandtschaft im London. Danach kehrte er in sein Luxemburg zurück, wo er ab 1952 Abteilungsleiter war Internationale Organisationen beim Außenministerium.
Heisbourg wurde am 17. September 1958 geboren Botschafter für Luxemburg in der Vereinigte Staaten nach der ehrenvollen Entlassung des ersten luxemburgischen Botschafters in den USA: Hughes Le Gallais. 1964 wurde er Botschafter seines Landes in Die Niederlande wo er in den USA von Maurice Steinmetz abgelöst wurde. Von 1967 bis 1970 war er Botschafter bei Frankreich und auch ständiger Vertreter bei der Organisation für Ökonomische Kooperation und Entwicklung (OECD) mit Sitz in Paris.
Im Januar 1971 folgte Heisbourg dem belgischen Diplomaten Maurice Iweins d'Eeckhoutte als Generalsekretär der Westeuropäische Union (WIR DU). Er blieb es bis September 1974, danach wurde der westdeutsche Friedrich-Karl von Plehwe wurde neuer Generalsekretär. Heisbourg war dann von 1974 bis 1977 Botschafter der Sovietunion.
Am 14. Mai 1978 trat er die Nachfolge von Paul Mertz als Ständiger Vertreter Luxemburgs im Europäischer Rat. Eineinhalb Jahre später wurde er in dieser Position am 13. November 1979 von Jean Hostert abgelöst. Danach war Heisbourg bis 1983 Botschafter in West Deutschland 1984 in den Ruhestand gehen. In der Zeit von 1986 bis 1992 wurde sein 4-teiliges Werk veröffentlicht Le Gouvernement Luxemburg und Exil and über die luxemburgische Exilregierung während des Zweiten Weltkriegs.
Georges Heisbourg starb 2008 im Alter von 90 Jahren[1]
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |
| Vorgänger: Maurice Iweins d'Eeckhoutte (Belgien) | Generalsekretär der WEU 1971-1974 | Nachfolger: Friedrich-Karl von Plehwe (West Deutschland) |