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Von Schnitger im Auftrag von J.Æ.A. von Panhuys (1837-1907) entworfene Villa (1881) auf der Hereplein im Groningen.[1] Van Panhuys bewohnte das Gebäude, dessen Baukosten damals beachtliche 100.000 Gulden betrugen, kaum zwei Jahre lang. Der Kommissar der Queen ernannt wurde, war er gezwungen, in einen anderen Amtssitz in der Stadt zu ziehen.[2] Von 1923 bis 1992 gab es a Agentur von die niederländische Bank etabliert. (2010) |
Es Stadttheater (1890) (später: Deutsches Theater) von Göttingen (2007) |
Gerhard Schnitger (Eversten, Oldenburg, 3. September1841 - Berlin-Halensee, 25. Februar1917), oft in der Fachliteratur G. Schnitger genannt, war ein DeutscheArchitekt. Er war Hofbaumeister von Oldenburg. Schnitger war auch in den Niederlanden aktiv, vor allem in Groningen, wo er mehrere Jahre eine Zweigniederlassung unterhielt. Drei von ihm entworfene Gebäude in dieser Stadt wurden als Nationaldenkmal.
Leben und Arbeiten
Schnitger folgte von 1857 bis 1861 a Maurerausbildung in Eversten. Dann lehrte er die Baugewerkschule im Holzminden für Architekt (1861-1862, 1864) und sammelte praktische Erfahrungen in diesem Beruf bei einem Bauunternehmen in Berlin (1863, 1865). 1866 kam er ins Atelier der Kieler Stadtarchitekt G. L. Martens (1818-1882). Zwei Jahre später ließ er sich als selbstständiger Architekt in Oldenburg nieder. Schnitger erhielt den Ehrentitel 187878 Hofbaumeister.
Seine Entwürfe zeichnen sich durch ihre spätklassizistisch Charakter, mit Schnitger zugeneigt historisierendPalladianismus. Ein erheblicher Teil der von ihm entworfenen Gebäude besteht aus großen Einfamilienhäusern, die sich in ihrer Form stark unterscheiden Villas, die stets klassizistische Grundprinzipien wie harmonische Proportionen und monochrome Materialität teilen, sich aber auch durch voluminöse Fassaden und prunkvolle Details von ihnen unterscheiden.
Betrachtet man Schnitgers Hauptwerk, so wurde es 1881 fertiggestellt Großherzogliches Hoftheater in Oldenburg (das bereits 1891 durch einen Brand zerstört, aber zwei Jahre später fast unverändert wieder aufgebaut wurde). Das Gebäude brachte ihm viel Bekanntheit ein, was dazu führte, dass er auch nach anderen Theatern gefragt wurde. Schnitger erhielt die Bauleitung des F. W. van Gendt und H. P. Vogel entworfen Groningen Stadttheater (1883). In dieser Stadt, in der er 1883 und 1884 eine Außenstelle unterhielt, hatte er bereits 1881 einen französisch anmutenden Palast am Hereplein für den Bürgermeister gebaut. Johan Æmilius Abraham van Panhuys und eine klassizistische Villa auf dem Ubbo Emmiussingel für Bankier Rhijnvis Feith. 1883 folgte a Neo-Manierismus Villa am selben Ubbo Emmiussingel für Banker Carel Coenraad Geertsema und sein Schwager, ein Rechtsanwalt Willem Jan Quintus.
Darüber hinaus gewann Schnitger auch Aufträge für die Renovierung des Walhalla-Theater im Berlin Mitte (1888, zerstört während der Zweiter Weltkrieg) und der Bau des Stadttheater (später: Deutsches Theater) von Göttingen (1890). Beide Entwürfe basierten weitgehend auf denen von ihm Hoftheater in Oldenburg.
1890 zog Schnitger nach Berlin-Wilmersdorf. Von dieser Zeit an, als er, auch bedingt durch gestiegene Baupreise, immer weniger Aufträge für Einfamilienhäuser erhielt, entwarf Schnitger hauptsächlich Reihen von angrenzenden und ähnlichen Stadthäusern Dobbenviertel, ein Stadtteil von Oldenburg.
Schnitger wurde am 25. Februar 1917 im Alter von 75 Jahren geboren Berlin-Halensee verstorben.
Arbeiten (Auswahl)
- 1876-1879: Naturwissenschaftliches Museum, Oldenburg
- 1879-1881: Villa in Oldenburg[3]
- 1879-1881: Großherzogliches Hoftheater, Oldenburg
- 1881: Villa am Hereplein, Groningen[1]
- 1881: Villa am Ubbo Emmiussingel, Groningen[4]
- 1883: Doppelvilla (Schnitgerhaus) im Ubbo Emmiussingel, Groningen[5]
- 1883: Bauüberwachung des Stadttheater, Groningen[6]
- 1887: Amt des Oldenburger Feuerversicherung, Oldenburg
- 1887-1888: Renovierung des Walhalla-Theater, Berlin
- 1889-1890: Stadttheater, Göttingen
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Bibliographische Informationen |
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Internationaler Standard-Namensidentifikator:0000 0004 0826 6225 |
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