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Gerrit Arie Lindeboom

Gerrit Arie Lindeboom (Bolnes, 1905 - 1986) studiert Medizin zum Universität Amsterdam, wo er 1929 promovierte und 1930 promovierte.

Werdegang

Nachdem Lindeboom nacheinander für verschiedene Krankenhäuser tätig war, war er von 1950 bis 1974 einer der ersten Professoren an der damals neuen medizinischen Fakultät der Universität Groningen. Freie Universität in Amsterdam, wo er innere Medizin und Enzyklopädie der medizinischen Wissenschaften unterrichtet. Darüber hinaus hat er sich intensiv mit medizinethischen Fragen beschäftigt.

Medizinische Ethik

Lindeboom erwies sich schon früh als markanter Vertreter der protestantischen christlichen Philosophie. Er versuchte, seine Lebensphilosophie für sein Denken über die Wissenschaft im Allgemeinen und über die Medizin, den Arztberuf und die Medizinethik im Besonderen fruchtbar zu machen. Er wies unter anderem auf die Gefahr einer übermäßigen Beeinflussung des biologisch-wissenschaftlichen Denkens in der medizinischen Praxis hin, bei der der ganze Mensch im Mittelpunkt stehen müsse.

Mit seinem Ausarbeitung zur Medizinethik (1960) positionierte er sich als Medizinethiker in der reformiert Tradition, mit Blick auf sich ändernde Umstände. Sind traditionell –Christian In den sechziger und siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts geriet er mit seinen Ansichten in Konflikt mit den sich wandelnden gesellschaftlichen Vorstellungen, die auch an der VU spürbar wurden. Er bedauerte diese Verschiebungen und versuchte, sie durch sein Engagement für die Etablierung einiger sog.für's LebenOrganisationen, von denen die Verein zum Schutz des ungeborenen Kindes (VBOK) ist die bekannteste.

Es Professor Doktor. G. A. Lindeboom-Institut wurde posthum nach ihm benannt.

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