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Gevelkachel

EIN Fassadenofen ist ein Gasherd die üblicherweise zur Nahwärme in Nebenräumen verwendet wird.

Der Wandofen wurde in Wohnungen eingesetzt, in denen ursprünglich nur ein Heizung war vorhanden, nämlich a Kohle Herd oder Ölofen die den Hauptraum heizte. Als in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts immer mehr Häuser fertiggestellt wurden, die von Sammelheizung oder individuell Zentralheizung, wurde es mehr oder weniger üblich, dass mehrere, wenn nicht sogar alle Räume beheizt werden.

Es war unmöglich, mehrere Öfen in bestehenden Häusern zu installieren, während Ölheizungen und insbesondere die Ankunft der Erdgas ermöglichte den Betrieb mehrerer Öfen. Allerdings gab es für jeden Ofen ein Rauchrohr zum Kamin die die bestehenden Häuser nicht boten. Der gasbetriebene Wandofen benötigte jedoch keinen Schornstein. Die hauptsächlich aus Wasserdampf und Kohlendioxid bestehenden Rauchgase konnten einfach durch ein Loch in der Außenwand abgeführt werden, während die Verbrennungsluft ebenfalls aus der Außenluft zugeführt wurde. Ein Schornstein mit ziehen war nicht erforderlich und der Brandherd war nicht mit der Innenraumumgebung verbunden, wodurch ein sicherer Betrieb gewährleistet war.

Die Nahwärme mit Gaskamin und Wandheizungen war somit ein Zwischenschritt zwischen der Nahwärme eines Raumes und der individuellen Zentralheizung.