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Gillès

Gilles (ab 1872 auch: Gilles de Pelichy) ist ein Out Tournai abstammende Linie, deren Mitglieder seit 1829 der Moderne angehören Belgischer Adel gehören.

Geschichte

Die nachgewiesene Abstammung beginnt mit Josse Gilles, der 1495 zwei Häuser in Tournai kaufte, die erste Erwähnung dieser Familie. Nachkommen ließen sich zunächst in den Niederlanden nieder, dann in Belgien. 1752 erhielten drei in Amsterdam lebende Brüder die Adelsbestätigung durch Verleihung des persönlichen Rittertitels: Nachkommen des einen leben in Belgien, der andere Bruder wurde Vorfahre des französischen Zweiges, der dritte hatte keine Nachkommen. (Im Jahr 1518 soll ein Vorfahr der Brüder Kaiser Maximilians den Adelsstand erhalten haben.)

Im Jahr 1829 erhalten Philippe Gilles (1796-1874), Senator und Bürgermeister von 's-Gravenwezel, Anerkennung des Adels mit dem Titel jonkheer, aber er hatte keine weiteren Nachkommen. Sein Bruder Louis Gilles (1798-1876) erhielt 1829 den gleichen Adelsstand, aber 1842 wurde ihm zusätzlich der Barontitel für ihn und alle seine männlichen Nachkommen verliehen.

Im Jahr 2006 lebten noch Dutzende männlicher Nachkommen, der jüngste wurde 2006 geboren. Mitglieder der Linie sind mit zahlreichen Mitgliedern anderer belgischer Adelslinien verheiratet.

Waffenbeschreibungen

  • 1752: D'azur, au chevron d'or, accompagné de trois glands d'or, feuillés de meme. Heaume d'argent, grillé, liseré et couronné d'or, hachemens aux émaux de l'écu, et pour cimier un lion naissant de gueules. [Unterstützt:] deux griffons d'or, armés et lamppassés de gueules, et pour devise 'In aeternum non commovebitur'.
  • 1829: Aus Glasur, beladen mit einem Chevron, begleitet und einem Häuptling aus zwei Blättern, en pointe einer Eichel, ganz aus Gold. Der Schild ist bedeckt mit einem Helm aus Silber, bekrönt, durchbrochen, vergittert und aus Gold geschnürt, mit Gulen ausgekleidet, aus denen eine Löwenkuppe als Kamm klettert, und mit seinen Helmüberzügen aus Glasur und Gold. Der Schild, der zu beiden Seiten von einem nach oben gerichteten Klettergreif aus Gold gehalten wurde, mit Zunge und in die Kehle genagelt. Unter dem Wappen das Motto "In aeternum non commovebitur".
  • 1842: Écartelé, au premier et quatrième d'azur, au chevron accompagné de trois glands tigés et feuillés d'or, qui est de Gillès, au deuxième et troisième de sinople, à la des fassacné or de sable, deux und chef [et] une en pointe, qui est de Pelichy. L'écu timbré de la couronne de baron, surmontée d'un heaume d'argent, couronné, grillé, colleté et liseré d'or, fourré et Attaché de gueules, Lambrequins d'azur et d'or. Cimier: un lion issant de gueules. Unterstützt: deux griffons Contournes d'or, armés et lampasses de gueules. Au dessous la devise: 'In aeternum non commovebitur' d'or, sur azur.

Ein paar Sprösslinge

Louis Baron Gilles de Pelichy (1798-1876), Senator; verheiratet im Jahr 1828 mit Jkvr Marie-Jeanne de Pelichy (1808-1872), Nachkomme der Familie Die Pelichy, Biene Königliche Auflösung am 22. Februar 1872 erhielt er den Namen für sich und seine Nachkommen Gilles de Pelichy