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Giovanni Orsomando (Casapulla, 29. Dezember1895 – Rom, 26. September1988) war ein ItalienischKomponist, Musikpädagoge, Dirigent und Klarinettist.
Lebenszyklus
Orsomando erhielt seinen ersten Musikunterricht von seinem Vater Salvatore Orsomando, der selbst Soloklarinettist der örtlichen Banda war. Schon bald entwickelte er außergewöhnliche Virtuosität auf seinem Instrument. Er nahm Klarinettenunterricht bei Arcangelo Picone, Lehrerin für Klarinette an der Conservatorio di San Pietro a Majella di Napoli und 1. Klarinettist im Orchester der Teatro San Carlo. Ab 1913 studierte er Komposition Biene Francesco Cilea und Camillo De Nardis und Orchestrierung für Konzert- und Fanfarenorchester Raffaele Caravaglios zum Conservatorio di San Pietro a Majella di Napoli im Neapel. 1922 schrieb er als These sein Elementi di Strumentazione per Banda, die später veröffentlicht wurde.
Im Oktober 1914 wurde er 1. Klarinettist und Solist in der Banda di Caserta. 1915 wurde er Soloklarinettist in der Militärkapelle des 77. Infanterieregiments (77°banda di Fanteria dell'Esercito Italiano). Später wechselte er zum Militärkapelle des 117. Infanterieregiments zu Vigo di Cadore. Später wurde er er selbst Kapellmeister einer Militärkapelle mit 60 Musikern in Cortina d'Ampezzo. Innerhalb der Armee wurde er zum Leutnant befördert.
1920 wurde er Dirigent des banda di sturno und 1921 von der Blaskapelle in seiner Heimatstadt Casapulla. Seine Arbeit wurde weithin akzeptiert und er war in der ganzen Region erfolgreich Kampanien. 1925 wurde er Dirigent des banda di Lavello und gründete dort sofort eine Musikschule. Es folgte im selben Jahr die banda di Mazzarino, 1928 die28 banda di Torremaggiore und 1930 die 1930 banda di conversano.
1924 heiratete er Marianna Natale. Zusammen hatte das Paar sieben Kinder. 1925 komponierte er den symphonischen Marsch Annina und widmete es seiner Frau. Er lebte die meiste Zeit seines Lebens in Caserta, obwohl er mehrmals nach Rom ging. Seine letzten Jahre lebte er in Rom. Neben verschiedenen zivilen Blasorchestern dirigierte er auch die Banda Presidiara della Milizia di Roma (1938-1945) und die Banda della Provincia di Roma bei Rom. 1942 dirigierte er ein festliches Konzert mit rund 3000 geladenen Gästen in der "Basilica di Massenzio" in Rom anlässlich des 150 Gioacchino Rossini mit vier militärischen Blasorchestern, die Arrangements von Alessandro Vessella von Il Barbiere di Siviglia und La gazza ladra und Orsomandos Adaptionen von Semiramid und Il Guglielmo Tello durchgeführt.
Als Komponist schrieb er zahlreiche symphonische Märsche, wie z Lavello in Festa, Marcia dei fiori, Fulgida, Nostalgie, Gaia, Pupetta innamorata, Anima festosa und Cuore Abruzzen. Mehrere seiner rund 120 Werke für Blasorchester sind ebenso wie seine bekanntesten Märsche beim niederländischen Musikverlag Molenaar N.V. in Wormerveer erschienen. banda sucre und Olympia.
Seine Heimatstadt hat den ehemaligen Straßennamen durch gemeinschaftliche in Erinnerung an ihren berühmtesten Sohn in Via Giovanni Orsomando geändert.
Kompositionen
Arbeiten für eine Blaskapelle
Veröffentlichungen
- Elementi di Strumentazione per Banda, Editori Ortipe
Literaturverzeichnis
- Frank Cipolla, Donald Hunsberger: Das Bläserensemble und sein Repertoire: Essays zum 40-jährigen Bestehen des Eastman Bläserensembles, Alfred Music Publishing, 1997. 328 S., ISBN 978-1-576-23983-4
- Wolfgang Suppan, Armin Suppan: Das Neue Lexikon des Blasmusikwesens, 4. Auflage, Freiburg-Tiengen, Blasmusikverlag Schulz GmbH, 1994, ISBN 3-923058-07-1
- Marino Anesa: Dizionario della musica italian per banda - Biography dei compositori e catalogo delle opere dal 1800 al 1945, 1993, 514 p.
- Paul E. Bierley, William H. Rehrig: Die Erbe-Enzyklopädie der Bandmusik: Komponisten und ihre Musik, Westerville, Ohio: Integrity Press, 1991, ISBN 0-918048-08-7
- Norman E. Smith: Musiknoten im März, Lake Charles, La.: Program Note Press, 1986. ISBN 978-0-9617346-1-9
- Gaetano Fiorillo: Giovanni Orsomando
- Giuseppe Testa: Giovanni Orsomando a venti anni dalla morte
Medien
- ↑Annina, marcia sinfonica von "Complesso Bandistico G.Verdi Aci S.Antonio", dirigiert von Alfio Zito
- ↑banda sucre, marcia sinfonica von "Banda de música Associaçāo Humanitária Bombeiros Voluntários de Loures" unter der Leitung von Luís Filipe Santos
- ↑Alla Czardas, Konzert für Klarinette und Blasorchester von "Complesso Bandistico G.Verdi Aci S.Antonio", Raffaele Della Porta (Klarinette solo) unter der Leitung von Alfio Zito
- ↑briosa, marcia sinfonica von "Complesso Bandistico G.Verdi Aci S.Antonio", dirigiert von Alfio Zito
- ↑Cuore Abruzzese, gran marcia sinfonica
- ↑Gaia, marcia sinfonica von Civica Orchestra di Fiati del Comune di Milano unter der Leitung von Fabrizio Tallachini
- ↑Nostalgie, marcia sinfonica von der "Fanfara della Legione Allievi Carabinieri di Roma" unter der Leitung von Danilo di Silvestro
- ↑Pupetta innamorata, marcia sinfonica von "Complesso Bandistico G. Verdi Aci S.Antonio" unter der Leitung von Alfio Zito
| Bibliographische Informationen |
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Virtuelle internationale Normdatei:80164614 |
Externer Link
- (es) Biografie