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Gottfried Stracke | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Vollständiger Name | Gottfried Stracke | |||
| Geboren | Durst, 3. Dezember1813 | |||
| Verstorben | Bocholt, 1848 | |||
| Staatsangehörigkeit | ||||
| Beruf(e) | Bildhauer | |||
| Leitdaten | ||||
| aktive Jahre | 1823-1848 | |||
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Gottfried Stracke (Durst, 3. Dezember1813 – Bocholt, 1848) war ein Deutscher Bildhauer in Bocholt.
Gottfried stammt aus einer Bildhauerfamilie. Sein Vater ist Bildhauer Ignatius Johannes Stracke, seine jüngeren Brüder sind Johannes (Jean) Theodore (1817-1891) und Franz (1820-1898). 1842 zog die Familie aus ihrer Heimatstadt aus Rees zu Arnheim.
Gottfried Stracké erhielt seine Ausbildung bei der Bayerisch Künstler Ludwig Schwanthaler (1801-1848). Er unternahm Bildungsreisen nach Italien und Süddeutschland. Mit Schwanthaler arbeitete er an der Gestaltung der Triumph-Germania an der Südfassade des Walhalla (Tempel Deutscher Ehren) im Donaustauf bei Regensburg. In Regensburg lernte Gottfried seine spätere Frau Barbara kennen, die er am 21. Januar 1840 in . heiratete Rees. Zwischen 1845 und 1849 zog die Familie nach Bocholt. Der Überlieferung nach fertigte Gottfried zahlreiche Statuen für Kirchen in Bocholt und Umgebung an. In Münster machte er auch die fünf Figuren über den Arkaden des Rathauses. Er starb in jungen Jahren, wahrscheinlich an einer Rauchvergiftung, die er sich zugezogen hatte, als er das brennende Haus seines Nachbarn löschte.
Auch Gottfrieds Sohn Theodore wurde Bildhauer. Theodore schuf wie sein Vater Gottfried Stracké in Bocholt unzählige Werke (St. Joseph und St.-Georgs-Kirche), Rhede, Loikum, ahaus und Lorchhausen.[1] Auch der nach ihm benannte Urenkel Gottfried Kappen (1906-1989) aus Gladbeck sollte Bildhauer werden.[2]
Quelle Referenz |