WikiDer > Landkreis Falkenstein
Falkenstein war einer der Oberrheinische Kreits gehörenden Landkreis innerhalb der Heiliges Römisches Reich.
Vor 1135 die Kaiserburg Falkenstein Biene Kaiserslautern gebaut. Um 1230 wurde es der Sitz von Philipp III. von Bolanden, der hier einen Nebenerwerb dieser Generation begründet. Philips war Kammerherr und Gerichtsvollzieher der Reichsburg Trifelswo die Kronjuwelen des Imperiums aufbewahrt wurden. Durch seine Heirat mit Isengard von Münzenberg erweitert sich der Besitz der Familie um Güter östlich des Rheins. Im Taunus wird die Burg Neu-Falkenstein errichtet und eine Herrschaft angelegt, die auch Falkenstein genannt wird. Es gibt also zwei Herrschaften Falkenstein innerhalb einer Familie: 1398 wird die Herrschaft Kaiserslautern für Philipp VIII. (gest. 1407) zur Grafschaft erhoben. Sein Bruder, Kurfürst Werner van Trier, ist der letzte Graf der Familie Bolanden. Mit ihm stirbt die Familie 1418 aus.
Agnes van Falkenstein, die Schwester des letzten Grafen, ist mit Otto van Solms (gest. 1409) verheiratet. Ihre Tochter Agnes van Solms, verheiratet mit Graf Rudrecht van Virneburg, ist Erbin der Grafschaft Falkenstein. Auf diese Weise wird Falkenstein mit dem Landkreis Virneburg in Verbindung gebracht. Rudrecht VII. von Virneburg verkauft 1456 die Grafschaft Falkenstein an seinen Vetter Wirich van Daun-Oberstein. Allerdings leiht der Kaiser dem Herzog von Lothringen mit Falkenstein und Wirich van Daun Falkenstein as Darlehen akzeptieren. Diese Situation führt zu langwierigen Streitigkeiten und Gerichtsverfahren.
Emich V. van Daun-Falkenstein stirbt 1628 ohne Nachkommen. In seinem Testament geht die Grafschaft an seinen Großneffen Frans Christof van Daun-Oberstein. Nach seinem Tod 1636 erbt ein weiterer Großneffe, Johan Adolf van Daun-Bruch, testamentarisch. Sein Sohn Willem Wirich van Daun-Bruch verkauft die Grafschaft 1667 an das Herzogtum Lothringen. Inzwischen ist die Grafschaft von 1646 bis 1667 von Philips Dietrich van . besetzt Manderscheid-Kail. Er begründet seine Ansprüche mit seiner Ehe mit Elizabeth Amalia van Löwenhaupt, einer Urenkelin von Jan van Daun-Falkenstein.
Herzog Karl III. von Lothringen schenkt seinem Sohn Karel Hendrik aus einer illegalen Ehe die Grafschaft Falkenstein. 1667 wurde dieser Sohn Graf von Vaudemont, Falkenstein und Saarwerden. Nach seinem Tod 1723 fällt es an Herzog Leopold von Lothringen zurück. Als sein Sohn Herzog Franz III. Stephan von Lothringen 1736 verzichtete er auf das Herzogtum Lothringen, er behielt die Grafschaft Falkenstein. Infolgedessen geht der Landkreis eine Personalunion mit der Großherzogtum Toskana. Als sein Sohn Joseph II. nach Maria Theresias Tod 1780 die österreichischen Erbländer erbt, ist Falkenstein damit mit den habsburgischen Besitzungen verbunden. Trotz der Nähe zum Österreichische Niederlande es bleibt eine separate Einheit.
1797 wurde die Grafschaft an Frankreich annektiert. Es Wiener Kongress 1815 schließt es sich weitgehend der Königreich Bayern.
Bereich
Zur Grafschaft gehörten Burg und Stadt Winnweiler und die Ruine und Weiler Falkenstein. Der Vorstand hatte seinen Sitz in Winnweiler.
Regenten
| Regierung | Name | geboren | verstorben | Familie |
|---|---|---|---|---|
| 1343/9-1407 | Philipp VIII | für 1358 | 21-3-1407 | |
| 1407-1418 | Werner | für 1373 | 4-10-1418 | Bruder |
| 1456-1517 | Melchior | 1445 | 1-9-1517 | aus Daun-Oberstein |
| 1517-1541 | Wirich V | 1473/80 | 1541/6 | Sohn |
| -1518/52 | Philips | ca. 1505 | 1518/52 | Sohn |
| -1568 | Jan | 13-2-1579 | Bruder | |
| 1568-1628 | Emic V | 23-12-1563 | 14-11-1628 | Sohn |
| 1628-1636 | Frans Christophe | 4-10-1636 | Daun-Oberstein; Großneffe | |
| 1636-1636 | Johan Adolf | 1581 | 13-3-1653 | Daun-Bruch; Großneffe |
| 1636-1667 | Willem Wirich | 1-1-1613 | 22-8-1682 | Sohn |
| 1667-1723 | Karel Hendrik | 17-4-1642 | 14-1-1723 | Lothringen |