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Groep-Dobbe

Das Gruppe-Dobbe mit ihrem Vorarbeiter Theo Dobbe war eine der ersten aktiven Widerstandsgruppen in den Niederlanden nach der deutschen Besatzung. Mit spektakulären Aktionen machte sich die Gruppe einen Namen. Dobbe schloss sich der bestehenden Aktions-(Widerstands-)Gruppe Reeskamp, ​​​​aktiv in Naarden und Bussum an, die auch bereits die notwendige Aufklärung in Festung Naarden durchgeführt hatte. Dobbe, Reeskamp, sein Sohn Gerard und andere Gefährten, darunter Jan van Straelen, Henry Vroom und Thomassen raubte im Juli 1940 die notwendigen gelagerten Waffen und Sprengstoffe. Diese wurden am 14. Mai 1941 für den bekannten Angriff auf eine Villa am Bernard Zweerskade in Amsterdam, wo deutsche Offiziere untergebracht waren.

1942 wurde Dobbe von der V-MannAnton van der Waals, konnte aber aus dem Gefängnis in Utrecht fliehen. Dobbe ging daraufhin nach Friesland, wo er unter anderem mit Gerrit Kleinveld am 14. Oktober 1942 einen erfolgreichen Überfall auf die Vertriebsbüro von Reise, in dem Zehntausende Quittungskarten gefangen genommen wurden.

1944 war er Teil der Spitze der Nationale Kampftruppen.

Im Falle einer Liquidationsklage am J. de Droog in Autrag gegeben von Jan van Straelen am 5. September 1944 wurde er selbst verhaftet und noch am selben Tag erschossen, Gerrit Kleinveld gelang die Flucht aus Campingplatz Amersfoort und überlebte den Krieg.