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Das Große Melm, früher die Alte Melm ist eine Entlade- und Ladestelle am Fluss em Biene soest.
Melm bedeutet trockene Erde oder Furt. Dieser alte Sandhügel liegt in einer Biegung des Eem. In den 1980er Jahren wurde die Kurve abgeschnitten und bildete eine Insel. Diese Insel wird verwaltet von Naturdenkmäler. Dieser Zweig der Eem ist nun für den Schiffsverkehr gesperrt. Hier wäre Schloss Hamelnburg gestanden haben. Bauernhof Die alte Melm am Grote Melmweg 10 war ein gemischter Betrieb. Der Roggen und Soester Knollen wurden als Tierfutter verwendet. In der Nähe des Hofes befanden sich eine fette Scheune und ein Schafstall.
Die Oude Grachtje führte auch zur Oude Melm, mit dem Wasser aus dem Hochland und den Soester Venen. Das heutige Pumpwerk mahlt das Wasser aus der Soesterveen, das von der Veensloot und der Oude Soester Veengracht geliefert wird, auf den Eem.
Entladestelle
Seit einem Privileg des Bischofs von Utrecht von 1476 werden hier Schiffe be- und entladen. Der Grote Melmweg verbindet die Häuser- und Höfegruppe mit Soest. Zusammen mit dem Maatweg bildete dieser eine der beiden Soester Heustraßen. Der Grote Melmweg teilt sich hier in zwei, die geraden Nummern stehen am rechten Ausgang, die ungeraden Hausnummern stehen links. Früher wurde Torf aus dem Soesterveen über den Noorderweg und den Maatweg zur Grote Melm gebracht, von wo aus der Torf per Schiff nach Amsterdam und an andere Orte transportiert wurde. Es gab nicht nur eine Straßenverbindung von Soest. 1788 wurde die Oude Melm mit Fährhaus, Torfschuppen, Kalköfen und Lehrschuppen verkauft. Der Kalk wurde im Unterrichtsschuppen gelöscht. Am Ende des Zweiten Weltkriegs gab es noch eine Entladerampe für Sand, Steine und Kies.
Treidelpfad
Der Be- und Entladebereich wurde geschaffen, als der Eem aufgrund von Versandung flach wurde und Schiffe ihre Ladung nicht mehr nach Amersfoort bringen konnten. Von hier aus verlief ein Leinpfad, der um 1551 von Amersfoort am Westufer des Eem bis zur Grote Melm führte. Der Treidelpfad setzte sich auf der Ostseite des Eem bis zur Mündung der Zuiderzee fort.
Kalkofen
Im Laufe des 18. Jahrhunderts entstanden auf der Grote und der Kleinen Melm mehrere Kalkbrennereien. Durch Zugabe von Wasser wurde der Roh- und Branntkalk in eine Kalksubstanz umgewandelt, die als Baustoff verwendet wurde. In der Nähe der Melm lagen oft große Sand- und Kieshaufen. Eine Kaufurkunde aus dem Jahr 1852 sieht vor, dass der Kalkofen mit dazugehörigem Unterrichtsschuppen abgerissen werden muss. Der Kalk aus den Kalköfen wurde in einer Scheune oder einem Schulhaus abgeschreckt.
pont
Seit dem 17. Jahrhundert gibt es auch eine Fährverbindung von Soest in den Polder Der Kampf den Eem zu überqueren, der vor Jahren eingestellt wurde. Die Fähre war nun im Besitz der Van Roomens, die seit Jahrhunderten Eigentümer des Landes an der Melm waren.Am Yachthafen befindet sich heute das alte 'Ponthuis', früher auch ein Bauernhof.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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