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Guido Stegen (Berchem-Sainte-Agathe (Brüssel), 3. September1951) ist ein BelgierArchitekt und Stadtplaner.
Guido Stegen (Sint-Lucas Schaarbeek, 1975) entwickelte einen modernistischen Ansatz mit Fokus auf ökologische Werte. Dies führte zu Bauten und Experimenten mit geringem Energieverbrauch sowie zur baulichen Sanierung von Industriegebäuden (1977-81). In den Jahren 1981-90 arbeitete er in der Abteilung für öffentliche Arbeiten und Stadtplanung der Stadt Molenbeek-Saint-Jean. 1990 gründete er zusammen mit Françoise Remy (Sint-Lucas Brüssel, 1987) gründete das Büro Stegen & Remy, das im Jahr 2000 umbenannt wurde in ARSIS. Sie widmeten sich hauptsächlich Restaurierungsprojekten und Stadterneuerung (Nachbarschaftsverträge). Beeinflusst von den Schriften von Raymond Unwin, Bill Hillier und Kevin Lynch ab 1991 entwickelten sie ein generisches und kompaktes städtebauliches Konzept, das auf einer flexiblen Zuweisung von Zielen in einer nachhaltigen Raumstruktur basiert. Sie wendeten diese Grundsätze auf eine Reihe von Sonderbauplänen an. Das Streben nach einem optimalen Zusammenspiel von Rohstoffen, Formen und Funktionen dominiert auch ihre Restaurierungsprojekte. Stegen ist seit 1999 Mitglied und stellvertretender Vorsitzender des KCML von dem Region Brüssel-Hauptstadt.