WikiDer > Gundelindis

Gundelindis

gundelindis (etwa 692 - ca. 740) war ein Äbtissin der in der Christentum wenn Heilige wird geehrt.

Lebenszyklus

Gundelindis war vermutlich die dritte Tochter des Herzogs Adalbert I. von Elsass aus seiner ersten Ehe mit Gerlinda. Sie war eine jüngere Schwester der Heiligen Attala und Eugenia, beide Schwestern und Äbtissinnen und eine Nichte des Heiligen Odilia, die blinde Äbtissin des Klosters Hohenburg.

Als Kind wuchs sie bei ihrer Tante im Kloster Hohenburg auf. Später wurde Gundelindis auch Schwester und dann Odilia de Kloster Niedermünster sie wurde dort Nonne. 723 folgte sie ihrer verstorbenen Tante als Äbtissin in Niedermünster, während ihre beiden älteren Schwestern in Hohenburg blieben und beide dort die Äbtissinsstelle bekleideten. Gundelindis selbst blieb bis zu ihrem eigenen Tod um 740 n. Chr. Äbtissin und wurde von einer Werentrudis abgelöst.

Gundelindis wurde sehr lange als Heilige verehrt. Ihr Gedenktag fällt auf den 28. März.