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Günter Demnig | ||||
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Gunter Demnig, 2018 | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Geboren | Berlin, 27. Oktober1947 | |||
| Geburtsland | ||||
| Leitdaten | ||||
| Berühmte Werke | Stolpersteine | |||
| RKD-Profil | ||||
| offizielle Website | ||||
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Günter Demnig (Berlin, 27. Oktober1947) ist ein Deutsche bildender Künstler, der durch seine Aktion bekannt geworden ist Stolpersteine.
Sein Leben
Gunter Demnig ist in . aufgewachsen Nauen und Berlin. 1967 studierte er Kunstpädagogik an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. Von 1969 bis 1970 folgte ein Studium zum Industriedesigner. Von 1971 bis 1974 setzte er sein Studium der Kunstpädagogik an der Kunstakademie Kassel.


1974 begann Demnig das Studium freie Kunst an derselben Universität bei Harry Kramer, dem er ab 1977 zwei Jahre im Studium folgte Planung, Bauleitung und -ausführung in der Denkmalsanierung. Von 1980 bis 1985 war Demnig wissenschaftlicher Assistent im Studienbereich Studium Kunst zum Universität Kassel.
Ab 1985 arbeitete er in seinem Atelier in Köln an mehreren Kunstprojekten in Zusammenarbeit mit u.a. dem Moltkerei-Werkstatt und Kunstraum Fuhrwerkswaage und seit 1994 mit dem IGNIS-Kulturzentrum.
Von 1996 bis 1999 war das dramatische Oratorium "Die Mauern von Jericho" mit vertonten Klangbildern von Werner Raditschnig in Salzburg (Kollegienkirche), Klagenfurt (Künstlerhaus), Český Krumlov (Egon Schiele Art Center), Köln (Domforum der Kölner Dom), Millstatt (Internationales Musikfest in der Kirche) in einer Inszenierung von Herbert Gantschacher, einer Produktion der ARBOS - Gesellschaft für Musik und Theater. Von diesem Projekt gibt es auch einen Live-Mitschnitt des österreichischen Senders und eine Audio-CD (ARBOS 04).
Projekt Stolpersteine
Um den Stein lesen zu can, muss man sich vor dem Opfer verbeugen (Gunter Demnig)
Sein bekanntestes Projekt ist jedoch die von ihm gestartete Kampagne Stolpersteine (Gedenkzeichen für alle Opfer des Nationalsozialismus).
- 1990 - Aktion in Köln zum Gedenken an die Abschiebung von Sinti und Roma
- 1993 - Gestaltungsaktion Stolpersteine
- 1996 und 1997 - Erste (mehr oder weniger illegale) Stolpersteine in Berlin-Kreuzberg und Köln, 1997 auch erste zwei Stolpersteine in St. Georgen (in der Nähe Salzburg, Österreich) für die Brüder Matthias und Johann Nobis auf Einladung von Andreas Maislinger, Initiator der Österreichischer Gedenkgottesdienst (mit ausdrücklicher Genehmigung der Gemeinde).
- 2000 - Offizieller Start des Projekts Stolpersteine
Auszeichnungen und Ehrungen
- Am 27. Januar 2005 wurde Gunter Demnig anlässlich des 60. Jahrestages der Befreiung der Niederlande gedacht KonzentrationslagerAuschwitz (1945) in Berlin ausgezeichnet mit dem Obermayer Deutscher Jüdischer Preis
- Am 4. Oktober 2005 empfing Demnig in der Orangerie von Schloss Charlottenburg für die Projekt Stolpersteine der hochdeutsche Orden, der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.
- Am 20. August 2006 erhielt Demnig die Alternative Kölner Ehrenbürgerschaft, mit dem er nach Pater Franz Meurer Köln-Vingst ist der zweite Kölner, der diese Auszeichnung erhält.
- 2007 erhielt Demnig den Giesberts-Lewin-Preis der Kölner Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.
- Am 23. Mai 2008 wurde Demnig vom Bundesinnenminister ernannt Wolfgang Schäuble und der Justizminister Brigitte Zypries erhielt die Nominierung zum Botschafter für Demokratie und Toleranz.
Externe Links
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