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Gustaf Fröding ("Herrenhaus Alster" bei Karlstad, 22. August1860 – Stockholm, 8. Februar1911) war ein Schwedisch Schriftsteller und Dichter.
Leben und Arbeiten
Fröding wurde auf einem Gutshof in . geboren Värmland als Sohn eines Unternehmers. Seine Mutter war die Tochter des Bischofs von Karlstad, Carl Adolph Agardha. Froding studierte an der Universität Uppsala, landete aber in radikalen politischen Kreisen und beendete sein Studium nicht. Nach dem Tod seines Vaters 1881 erhielt er ein großes Erbe, das es ihm ermöglichte, sich der Literatur zu widmen. Er veröffentlichte in verschiedenen Zeitschriften, zunächst hauptsächlich humorvolle Geschichten und Gedichte, später in zwei Sammlungen gesammelt Räggler å paschaser 1 (1895 und 1897, Anekdoten und Geschichten).
1889-1890 wurde Fröding erstmals mit psychischen Beschwerden in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen. Dort hat er unter anderem gelesen Goethe, Heine, Byron und Poe. Hier verfasste er auch seinen ersten Gedichtband, der 1891 erschien: Guitarr och Dragharmonika (Gitarre und Akkordeon), das vor allem wegen seiner Abteilung „Värmland Sounds“ erfolgreich war.
Frödings lyrisches Werk ist geprägt von a neoromantisch Stil und viele Volksmotive, vor allem aus Värmland, mit frischen Naturbildern und genauen Charakterisierungen von Menschen. Stilistisch gibt es eine große Vielfalt und Fröding verwendet neben schriller Lyrik auch einfache Umgangssprache, oft mit archaisch Ziehen. In seinen späteren Kollektionen beginnt das Gefühl von Einsamkeit und Melancholie zu dominieren. Auch das Schuldgefühl kehrt immer häufiger zurück. Typisch ist das Gral-Motiv, mit dem er im Traum von erneuerter Reinheit den Gegensatz zwischen Gut und Böse zu überwinden versucht.
Nach mehrmaliger Aufnahme in psychiatrische Anstalten starb Fröding 1911 in der Villa Gröndal in Stockholm, wo er seine letzten Lebensjahre von einer Krankenschwester betreut wurde.
Fröding gilt als der bedeutendste schwedische Dichter des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
Literaturverzeichnis
- 1891 Guitarr och Dragharmonika (Gitarre und Akkordeon)
- 1894 Nya Dicker (Neue Gedichte)
- 1895 Räggler å paschaser 1 (Anekdoten und Geschichten 1)
- 1896 Stänk och flikar (Spritzer und Fetzen)
- 1897 Räggler å paschaser 2Anekdoten und Geschichten 2)
- 1897 Nytt och gammalt (Neu und alt)
- 1898 gralstank (Gral Tropfen)
- 1910 Efterskord (Nach der Ernte)
- 1913 Rekonvaleszenz
Literatur und Quellen
- A. Bachrach u.a.: Enzyklopädie der Weltliteratur. Büsum, 1980-1984. ISBN 90-228-4330-0
Externe Links
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