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Guy Brasseur

Guy Pierre Brasseur (Uccle, 19. Juni1948) ist ein Belgier Wissenschaftler und ehemaliger Vertreter des Volkes.

Lebenszyklus

1971 erwarb Guy Brasseur einen Abschluss als Ingenieur in angewandter Physik an der ULB. 1974 erwarb er an derselben Universität einen Abschluss als Ingenieur für Telekommunikation und Elektronik und promovierte 1976 an der ULB in angewandter Wissenschaft. Von 1971 bis 1976 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Belgisches Institut für Weltraumaeronomie. Von 1976 bis 1985 war er Praktikant bei der Nationaler Fonds für wissenschaftliche Forschung, wo er während seiner Kammerzugehörigkeit politisch beurlaubt war und von 1985 bis 1988 als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war.[1]

Brasseur wurde Mitglied der EFD und war für diese Partei von 1977 bis 1981 für die Bezirk von Brüssel Mitglied von Abgeordnetenkammer. Er war auch Mitglied der Versammlung der Europäischer Rat und von 1971 bis 1988 war er auch Stadtrat von Uccle.

Nachdem er die Politik verlassen hatte, um seine wissenschaftliche Karriere zu priorisieren, wurde Brasseur Wissenschaftler an der Nationales Zentrum für Atmosphärenforschung (NCAR) im Vereinigte Staaten, wo er von 1989 bis 1990 stellvertretender Direktor war. Ab 1990 leitete er die Abteilung Atmosphärenchemie am NCAR. Von 1992 bis 1996 war er außerdem Chefredakteur der Zeitschrift für geophysikalische Forschung und von 1994 bis 2001 Präsident des IGAC-Projekts der Internationales Geosphäre-Biosphären-Programm (IGBP).

Anschließend war er von 1999 bis 2006 Direktor des Meteorologischen Instituts der Hamburger Abteilung der Max-Planck-Institut und von 2002 bis 2005 Vorsitzender des Wissenschaftlichen Ausschusses des IGBP. Zwischen 2006 und 2009 war er stellvertretender Direktor von NCAR und Leiter der Labor für Erde und Sonne. Bis 2014 war er Direktor der Clima Service Center Deutschland, eine nationale Institution, ebenfalls in Hamburg. Im Juni 2014 wurde er Senior Scientist und Projektleiter am Max-Planck-Institut.

2004 war er kurzzeitig ein Kandidat für die Leitung des Lieferwagens Belgisches Institut für Weltraumaeronomie. Die Auswahlbedingungen wurden von ihm jedoch angeprangert und er zog seine Kandidatur zurück.

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