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| Standort in Russland | |||
Kerndatei | |||
| Oblast | Kaliningrad | ||
| Koordinaten | 54° 39′ N, 21° 4′ O | ||
| Allgemeines | |||
| Einwohner (Volkszählung 2002) | 14.572 | ||
| Andere | |||
| Vorwahl(s) | ( 7) 40159 | ||
| OKATO-Code | 27206501 | ||
| Zeitzone | USZ1 (UTC 2) | ||
| Standort in Kaliningrad | |||
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Gvardejsky (Russisch: ардейск, Deutsche: Tapiau; litauisch: Tepliava oder Tepliuva; Polieren: Tapiawa oder Tapiewo) ist eine Stadt auf Russisch Oblast Kaliningrad, am rechten Ufer des Pregolja ca. 38 km von Kaliningrad. Die Stadt hatte 14.572 Einwohner an der Volkszählung 2002.
Geschichte
Die Stadt wurde 1254 erstmals urkundlich erwähnt. Im 13. Jahrhundert wurde das Gebiet von den Deutscher Orden erobert. Zu Samland vor dem schützen nadrauer und Schalauers die Deutschen Ritter errichteten zwischen 1283 und 1290 eine hölzerne Festung zwischen den Flüssen Deime und der Pregel (jetzt: Pregolja). 1351 kam hier ein Stein ordensburg stattdessen.
Vitautas, späterer Großfürst von Litauen, wurde 1385 in Tapiau getauft. Nach dem Großmeistersitz von Marienburg zu Königsbergen Von 1469 bis 1722 war Tapiau Sitz des Archivs und der Bibliothek des Deutschen Ordens.
1525 wurde Tapiau Teil der Herzogtum Preußen. Schloss Tapiau wurde oft als Zweitresidenz der Herzöge von Preußen genutzt; Albert von Preußen starb hier. 1701 wurde die Stadt Teil der Königreich Preußen, erhielt die Stadt 1722 die Stadtrechte vom König Friedrich Wilhelm I. von Preußen.
Anders als die meisten anderen Städte im Norden von Ostpreußen erlitt Tapiau im in Zweiter Weltkrieg wenig Schaden. 1945 wurde die Stadt von der Sovietunion und umbenannt. 1946 Gvardejsky, zum rote Wache. Die deutsche Bevölkerung wurde evakuiert oder deportiert und ersetzt durch Russen.
Berühmte Einwohner
Der berühmteste Einwohner der Stadt war ein Maler Lovis Corinth (1856-1925). 1910 stiftete er das Gemälde Golgatha für den Altar der Stadtkirche; das gemälde verschwand am ende des zweiten weltkrieges. Der Geburtsort von Korinth ist erhalten geblieben.
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Verwaltungszentrum:Kaliningrad | ||
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