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Gyula Horn (Budapest, 5. Juli1932 - Dort, 19. Juni2013) war ein ungarisch Politiker, im Zeitraum 1994-1998 war er Ministerpräsident von Ungarn.
Kommunistische Zeit
Der als Techniker tätige junge Horn schloss sich der kommunistischen Bewegung an. Dies ermöglichte ihm 1949-1954 in der54 Sovietunion eine wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung absolvieren. Anschließend arbeitete er bis 1959 im ungarischen Finanzministerium.
Zum Zeitpunkt der Ungarischer Aufstand Horn, dessen Bruder von den Aufständischen getötet worden war, gehörte zu den pufajkasokUngarische Kommunisten, die zusammen mit russischen Truppen den Aufstand niederschlugen. (Dies war nur in der Die Neunziger bekannt.) Er schloss sich auch den Gereinigten wieder an Kommunistische Partei geführt von Janos Kadar.
Ab 1959 arbeitete er im diplomatischen Dienst. Nach 1969 war Horn Mitarbeiter der Abteilung für auswärtige Angelegenheiten des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei, von 1974 bis 1989 Mitglied des Zentralkomitees und Vorsitzender des Komitees für auswärtige Angelegenheiten.
In den Jahren 1985-1989 war er auch Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten. Horn gehörte damals zum reformistischen Flügel der Partei. 1989 wurde er Außenminister im Kabinett der Miklos Nemeth. In dieser Position war er maßgeblich an der Entscheidung der nach Ungarn geflohenen Flüchtlinge beteiligt Ostdeutsche nach Westdeutschland zu reisen, ein wichtiger Schritt beim Abbau der Eiserner Vorhang.
nach dem kommunismus
Horn war 1989 eng an der Umwandlung der Kommunistischen Partei in die Sozialdemokratische Partei beteiligt MSZP, dessen Vorsitzender er wurde. Bei den demokratischen Wahlen im Frühjahr 1990 wurde er ins Parlament gewählt. 1994 gewann die von Horn geführte Partei die Wahlen und er wurde Ministerpräsident. Unter seiner Herrschaft fanden harte Umstrukturierungen statt, die jedoch zu einer bescheidenen wirtschaftlichen Erholung führten. Horn trat nach der Wahlniederlage 1998 als Premierminister zurück.
1990 erhielt er den renommierten Karlspreis für die europäische Einigung.
Horn starb im Alter von 80 Jahren nach langer Krankheit. Er war verheiratet und hatte zwei Kinder.[1]
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