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Gülcher
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Gülcher ist ein Niederländisch, ursprünglich deutsch Patriziersex ein Mitglied wurde 1816 Mitglied der Niederländischer Adel.

Geschichte

Die Abstammung beginnt mit Johan Gülicher, der den Gülckershof bei Haan (Rheinland) besaß und zwischen 1599 und 1642 erwähnt wird. Sein Sohn Conrath Gülckers (†1678) war ebenfalls Großgrundbesitzer in Haan. Sein Enkel Pfr. Conrad Gülcher (1683-1714) wurde Prediger; ein Sohn und Enkel des letzteren wurden ebenfalls Minister.

Sein Enkel Theodor Gülcher (1743-1806)[1], ließ sich um 1768 in Amsterdam als Bankier und als Verbindungsmann zum Berliner Verleger Friedrich Nicolai (einem der drei Führer der sogenannten Berliner Aufklärung, dem Berliner Aufklärung). Die letzten Jahre seines Lebens verbrachte er im "Haus mit den Säulen" (Herengracht 502), dem heutigen Amtssitz des Bürgermeisters von Amsterdam.

Sein Sohn Theodor Jr. (1777-1839) gelangte durch seinen Schwiegereltern Nobel in den Besitz verschiedener Plantagen in Surinam, darunter Ruhe und Arbeit, Lust auf Ruhe und Ende der Ruhe.

Ein weiterer Sohn von Theodor, Johann Wilhelm Gülcher (1779-1858), Herr von Lambalgen und Domherr Ten Dom in Utrecht, wurde durch königlichen Erlass vom 24. November 1816 in den niederländischen Adel erhoben. 1835 wurde er ebenfalls in den preußischen Adelsstand mit dem Titel Freiherr erhoben, da er jedoch unverheiratet war, starb der Adel mit ihm sofort aus. Nachdem er die Herrschaft Lambalgen und das darauf befindliche Haus dieses Namens verkauft hatte – von ihm nach dessen Erwerb 1812 umfassend renoviert und erweitert und dann in „Beekhorst“ umbenannt – lebte er 1844 in Burcht Boetzelaer. Appeldorn bei Kleve, das bis ins 20. Jahrhundert von seinen Verwandten bewohnt wurde, Nachfahren seines jüngsten Bruders Carl Fredrik Gülcher (1791–1831). Das im Zweiten Weltkrieg stark beschädigte Schloss wurde restauriert und wird heute als Hotel genutzt.

Einer der Enkel von Theodor Jr. war Jan Cornelis Gulcher (1851-1933). Er war zuerst Stadtrat und später Bürgermeister von Hilversum.

Einer seiner Enkel war Coenraad Theodoor Gülcher (1916-1989), Förderer des Fliegender Holländer und der Fliegender Junior.

Die Familie wurde 1918 und 1959 in das genealogische Nachschlagewerk aufgenommen Das niederländische Patriziat.