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Hans Friedeman

Johannes Lambertus Maria (Hans) Friedeman (Utrecht, 18. Februar1937- Groenekan, 13. Februar1996) war eine bekannte WissenschaftJournalist und einer der ersten Wissenschaftsredakteure in den Niederlanden. Er schrieb über Astronomie und Raumfahrt, allgemeine Wissenschaft und die Umgebung. 1981 gab er den ersten Wissenschaftsteil einer niederländischen Zeitung heraus.

Werdegang

Hans Friedeman begann seine journalistische Karriere als Neunzehnjähriger bei der Tageszeitung Das Zentrum in Utrecht. Er war Provinzreporter, hatte aber ein starkes Interesse an der Raumfahrt. 1963 gründete er dort die Wissenschaftsabteilung Perspektive. Er war der erste, der in den Niederlanden eine wissenschaftliche Sektion hatte.

Im Februar 1966 wurde Friedeman Redakteur für auswärtige Angelegenheiten bei de Volkskrant, mit einer besonderen Aufgabe zur Überwachung der Luft- und Raumfahrt. 1969 besiegte er die erste Landung auf dem Mond und verfolgte die Entwicklungen im Raumfahrtsektor in den folgenden Jahren mit großem Enthusiasmus. Seine Artikel wurden gebündelt in Spuren auf dem Mond, eine der ersten Eigenausgaben von de Volkskrant.

Auch in seiner Freizeit beschäftigte sich Friedeman mit der Luftfahrt: Er war ein begeisterter Segelflieger. Unter dem Pseudonym drs. Seitenwind er schrieb einen Bericht über seine oberirdischen Erkenntnisse in der Zeitschrift Thermik.

1971 wurde er der erste Wissenschaftsredakteur bei de Volkskrant. 1977 begann er seine Kolumne, die mittwochs erschien appeared Genau, eine halbe Seite mit wissenschaftlichen Nachrichten. 1972 besiegte er den ersten UNKonferenz über Umwelt und Entwicklung in Stockholm, vor zwanzig Jahren die umstrittene Konferenz in Rio de Janeiro. Die Ideen der Club of Rome erwischte ihn und schrieb wichtige Artikel über Ressourcenknappheit und Umweltzerstörung. Diese Artikel wurden auch in der Ausgabe gebündelt Energie für morgen (1973).

Friedeman ging immer am Puls der Zeit, reiste viel in die USA und nach Japan, immer auf der Suche nach Neuigkeiten und Hintergrundinformationen. Er war einer der ersten Journalisten, der aktuelle Phänomene wie saurer Regen, die Stärkung der Treibhauseffekt und der Loch in der Ozonschicht. In der Redaktion seiner Zeitung wurde er zunehmend zur Autorität und Informationsquelle auf dem Gebiet der Wissenschaft. Aber auch darüber hinaus war er als einer der Begründer des Wissenschaftsjournalismus gefragt und hielt Lehrveranstaltungen an verschiedenen Universitäten.

1981 krönte er sein Werk: Jeden Samstag erschien eine eigene Rubrik über Wissenschaft und Gesellschaft. Im Jahrbuch 1986 (Ausgabe Omnibook und de Volkskrant) schrieb Friedeman: „Wissenschaftsjournalismus agiert an der Front, wo neues Wissen und Produkte dieses Wissens in die Gesellschaft eindringen. Dies ist oft alles andere als still. Automatisierung, Mikroelektronik, Kommunikationssatelliten, neue medizinische Techniken, Genmanipulation und andere revolutionäre Entwicklungen verändern unser Leben schockiert.“

Im November 1991 wurde nach langer medizinischer Forschung festgestellt, dass Friedeman an der Alzheimer-Erkrankung. Er starb 1996, noch keine 59 Jahre alt.

Friedeman war seit 1964 mit Willy van Rooij verheiratet. Sie hatten zwei Kinder: Daniëlle (1966) und Sander (1968).

Benennung

Am 24. November 2007 wurde der Internationale Astronomische Union ein Asteroid nach ihm benannt. Asteroid (12134) Hansfriedeman kreist zwischen den Umlaufbahnen der Planeten Mars und Jupiter um die Sonne. Es wird geschätzt, dass der Boulder 5,61 Jahre braucht, um eine vollständige Umdrehung abzuschließen. Die durchschnittliche Entfernung von der Sonne beträgt 472 Millionen km. Eine Besonderheit ist, dass der Asteroid von Zeit zu Zeit sehr hoch über oder unter den Bahnebenen der Planeten aufsteigt.

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