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Johannes Floris Philippus (Hans) Hers (Ritterkirche, 4. Juli1917 – Ögstgeest, 29. Oktober2006) war ein Niederländisch Arzt und Widerstandskämpfer während der Zweiter Weltkrieg wer hat sich damit beschäftigt Spionage.
Biografie
Sie stammte aus einer Ärztefamilie. Er folgte der Familientradition und studierte Medizin in Führen. Schon vor dem Krieg war er in der Cumberlidge-Gruppe des britischen Geheimdienstes aktiv. Während einer Party in seinem Segelflugclub in Ypenburg hatte er den englischen Spion Cumberlidge kennengelernt, der eine eigene geheime Funkverbindung mit London unterhielt. Er heiratete C. M. Schreuder, mit dem er mehrere Kinder hatte; sein gleichnamiger Sohn war ebenfalls Arzt und starb 1978 im Alter von 37 Jahren bei einem Autounfall in Mosambik.
Kriegsjahre
An der Schwelle zum dritten Jahr seines Medizinstudiums in Leiden kam Hers im September 1940 mit dem ersten aus England in die Niederlande abgesetzten niederländischen Geheimagenten in Kontakt: Lodo von Hameln, alias Jan Willem van Dalen. Ihre beteiligte sich an der Organisation von Van Hamels Rückkehr nach England. Van Hamel, begleitet von Jean Mesritz, Marion Smith und prof. Lourens-Chef Becking, von Hers aus Friesisch Tjeukemeer ins Flugzeug gesetzt werden. Sie selbst würde nicht gehen. Ein vorbeigeflogenes Wasserflugzeug Hey Schaper, kam in der Nacht zum 14. Oktober 1940 knapp über dem Tjeukemeer, konnte aber wegen tiefhängenden Nebels nicht landen. Das nächtliche Grollen über dem See war nicht unbemerkt geblieben. Am Morgen des 14. Oktobers wurde die Gruppe von der niederländischen Nationalpolizei abgeholt und festgenommen SS und in die gebracht Orange Hotel in Scheveningen. Van Hamel wurde zum Tode verurteilt und im Juni 1941 hingerichtet. Ihre erhielt drei Jahre Zuchthaus. Im Gefängnis heiratete er Toos Schreuder. Nach Verbüßung seiner Haftstrafe war er bis Kriegsende inhaftiert Schutzhaft gehaltenen. Er landete am 29. Juli 1944 über das Gefängnis Münster, das Gefängnis Brual-Rhede, das Gefängnis Waldheim und das Gefängnis Zwickau im Konzentrationslager. Sachsenhausen mit Recht. Dort wurde er als Arzt in die Krankenstation gebracht. Als russische und polnische Soldaten am 22. April 1945 das Lager befreiten, blieb er bei den Kranken. Am 11. August 1945 kehrte er mit fünfzehn von ihnen in die Niederlande zurück. Dann musste er sein Medizinstudium in Leiden noch einmal beginnen, da die Prüfungsergebnisse aus der Vorkriegszeit nicht mehr gültig waren.
Nach dem Krieg
Ihre promovierte am 14. November 1954 cum laude auf Die Histopathologie der Atemwege bei der menschlichen Influenza zum Universität Leiden. Er war Koordinator des medizinischen Teams für Prince Consort Bernhard van Lippe-Biesterfeld, und wurde dafür 1985 mit dem Großen Ehrenkreuz ausgezeichnet Hausorden von Oranien; eine Auszeichnung, die im Zeitraum 1969-2010 zwölfmal verliehen wurde.[Quelle?]
Anfang 1999 (zehn Jahre nach der Veröffentlichung der Zwei aus Breda) Ihre wurde in der Dokumentation gezeigt Die Affäre über die Vier (Drei) aus Breda.
Im Jahr 2003 wurde ein Muschelpfad entlang des Tjeukemeers nach Lodo van Hamel benannt. Die damals 85-jährige Frau führte die offizielle Eröffnung durch, indem sie eine Informationstafel enthüllte.
Auszeichnungen
- Großes Ehrenkreuz im Hausordnung von Orange
- Ritter im Orden des Niederländischen Löwen
- Offizier in der Orden von Oranien Nassau
Literaturverzeichnis
- [Mitverfasser] Bericht über das Konzentrationslager SachsenhausenSeptember 1945 (NIOD, 250k-808)
- [Mitverfasser] Rekonstruktion bezüglich des Einsatzes und der Tätigkeit des Lieutenant Ter Zee 2. Klasse L.A.R.J. aus Hameln, 8. Oktober 1945 (Allgemeines Staatsarchiv/Archiv des Verteidigungsministeriums/Krieg London, Inv.-Nr. 2781)
- Rekonstruktion der Pläne zur Rückkehr nach England und des Versuchs von Luit. Ter Zee 2. Klasse L.A.R.J. aus Hameln, 15.10.1945 (Allgemeines Staatsarchiv/Archiv des Verteidigungsministeriums/Krieg London, Inv.-Nr. 2781)
- Die Histopathologie der Atemwege bei der menschlichen Influenza. Leiden, 1954 (These).
- [Mitverfasser] Grippe. Groningen, 1972.
- Organerkrankungen bei Angehörigen des ehemaligen niederländischen Widerstands, der Bundeswehr und Handelsmarine sowie bei Verfolgten und Deportierten während des Zweiten Weltkriegs – eine Folgestudie über einen Zeitraum von 33 Jahren. In: Umkehrung der Befreiung, Deventer, 1984, pg. 146-174
- Leben mit und im Schatten der Kriegsvergangenheit. In: Ned. Zeitschrift für Medizin, 1985; 129; s. 820-823
- Spätfolgen von Inhaftierung, Abschiebung, Widerstand und Militäraktionen: eine Ursache für vorzeitiges Altern? In: Stress, Oegstgeest, 1988, pg. 93-104
Literatur
- A. Houwing, Beamter des Sonderfinanzgerichts Leeuwarden, Offizieller Bericht gegen Polizisten, die an der Festnahme von Lodo van Hamel et al. beteiligt waren (Allgemeines Staatsarchiv/Unterhaus der Generalstaaten, Untersuchungsausschuss zur Regierungspolitik 1940-1945, Inv.-Nr. 138)
- E.F.K. Michaelsen, Gegen die Böen des Ostwindes, Leiden, 1946, S. 47-183
- Hinke Piersma, Die drei von Breda, Amsterdam, 2005, p. 141-190
- Hinke Piersma, In Gedenken an Hans Hers (1917-2006), in: Cogiskop. Zeitschrift zu den Folgen von Krieg und Gewalt 2 (2006) 4, S. 36-37.
- Han Rabatt, "Lodo", 2012
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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