WikiDer > Hans Orterer

Hans Orterer

Hans Orterer (Jachenau, 13. Januar1948) ist ein DeutscheKomponist, Dirigent und Organist.

Lebenszyklus

Orterer war Mitglied der Regensburger Domspatzen und erhielt seinen ersten Musikunterricht bei seinem Vater, einem Organisten und ehemaligen Militärmusiker, später aber auch am Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen. Dort wurde er unterrichtet Organ und in Musiktheorie. Er studierte von 1973 bis 1976 an der Gymnasium für Musik im Köln und erwarb sein Diplom als Kapellmeister. Anschließend wurde er zweiter Dirigent der damaligen Armeemusikkorps 5 in Koblenz. Sukzessive wurde er Dirigent folgender Musikkapellen des Heeres: Heeresmusikkorps 6 in Hamburg (ab 1976), Heeresmusikkorps 4 in Regensburg (ab 1979) und ab 1985 aus der - jetzt te Gießen - neu gegründetes Heeresmusikkorps 5. Anschließend wurde er Leiter der Luftwaffenkapellen Nr. 3 in Münster (ab 1992) und Nr. 1 in Neubiberg (ab 1996). Am 31.01.2010 trat er in den Ruhestand. Heute arbeitet er als (Gast-)Organist an verschiedenen Kirchen in Bayern.

Er war mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland und mit dem goldenen Ehrenkreuz der Bundeswehr.

Als Komponist schrieb er hauptsächlich Werke für Blasorchester.

Kompositionen

  • 1979Alter Bayerischer Zapfenstreich (Wiederaufbau)
  • 1985Regensburger Marsch
  • 1989Freiheitsmarsch - mit als Trio das Lied "Freiheit, die ich meine" von Karl Groos (1789 - 1861)
  • 1999Alma Mater (Marsch für die Universität der Bundeswehr München)
  • 2001Auf festem Grund
  • 2003Jachenauer Serenadeen
  • 2004Bergwacht-Marsch
  • 2005Auf ein Neues!
  • 2006Es kämme diese knorrige Nacht, Auswahl mit Weihnachtsliedern
  • 2008Festliche Fanfare
  • 2009Das ist es!
  • Abendlied, für drei Fürst-Pless-Hörner und Blasorchester
  • Die Badische Freiheit, für Männerchor oder gemischten Chor, Blasorchester und Drum Corps
  • Musica Piccola
  • Schön ist die Jugend