WikiDer > Haringman-Block
Es Haringmanblok ist ein Betonblock von 50 × 50 cm und einer Dicke von 20 bis 30 cm für die Deckwerksverkleidung von Seedeichen. Dieser Block ist in der sechziger Jahre vermarktet von der Betonfabrik Haringman im geht. Aufgrund der regelmäßigen Form konnte dieser Block schnell (und mechanisch) platziert werden. Eine manuelle Platzierung war aufgrund des Gewichts zwischen 125 und 200 kg nicht möglich. Im Block wurde eine "Delle" gemacht Wellenauflauf verringern. Dieser Block liegt auf vielen Deichabschnitten Seeland angewendet.
In dem achtziger Jahre Es stellte sich heraus, dass der Block einige grundlegende Probleme hatte. Abgesehen von der enttäuschenden Wirkung der Wellenauflaufhemmung war das größte Problem, dass nicht so sehr das Gesamtgewicht, sondern das Gewicht pro m² ausschlaggebend ist; Daher ist ein säulenförmiger Block besser als dieser kachelförmige Block. Außerdem ist ein Deckwerk mit Haringman-Steinen ziemlich undurchlässig, was zu großen Wellendrücken unter den Steinen führt. Dadurch ist eine Herringman-Steigung weniger stabil als beispielsweise a Hydroblock-Neigung mit viel Freiraum.
Der Haringman-Block wird daher nicht mehr für neue Arbeiten verwendet. Bei Ausbesserungsarbeiten, bei denen vorhandene Blöcke aussortiert wurden, können diese durch Kippen wiederverwendet werden. Die Dicke wird dann etwa 2,5 so groß sein, also ist der Block auch 2,5 mal so stabil (aber dann werden 2,5 mal so viele Blöcke benötigt, um dieselbe Fläche zu bedecken).
Blöcke auf Ton
Ein zusätzliches Problem war, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt einige Haringman-Blöcke direkt auf einem Tonschicht platziert wurden. Die Stabilität eines Blockbelags hängt unter anderem vom Verhältnis der Durchlässigkeit der obersten und der darunter liegenden Schicht ab. Die Durchlässigkeit einer oberen Schicht aus Haringman-Blöcken ist nicht so groß, daher ist es sinnvoll, für die darunter liegende Schicht ein noch undurchlässigeres Material zu verwenden. Ton trifft das. Aus groß angelegten Laborversuchen (im Delta-Rinne) stellte sich als wahr heraus. Nach einigen Jahren traten jedoch große Probleme auf. Die feinen Tonpartikel konnten zwischen den Rissen der Haringman-Blöcke weggespült werden, wodurch Kanäle unter den Blöcken entstanden. Diese Kanäle machten die untere Schicht sehr durchlässig und so wurde die Böschung instabil. Auf dieser Grundlage wurde beschlossen, alle Böschungen mit Lehmblöcken durch Böschungen mit einer durchlässigen Zwischenschicht (Feinbruchstein) zu ersetzen.[1]
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise Quellen
Referenz
|